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Apple arbeitet mit Carl Zeiss angeblich an AR-Brille

Folgt auf die VR-Brille demnächst ein AR-Headset in Zusammenarbeit mit Apple?
Folgt auf die VR-Brille demnächst ein AR-Headset in Zusammenarbeit mit Apple? (©Carl Zeiss 2017)

Apple könnte schon in diesem Jahr eine eigene AR-Brille in den Handel bringen, angeblich in Zusammenarbeit mit Carl Zeiss. Das will ein Angestellter des Optik-Spezialisten verraten haben – noch in diesem Jahr könnte der Release anstehen.

Gerüchte über eine eigene AR-Brille von Apple tauchten bereits im November 2016 auf, jetzt scheint das geheime Projekt langsam konkret zu werden. Für das Gadget sollen die Kalifornier angeblich mit dem deutschen Unternehmen Carl Zeiss zusammenarbeiten, berichtet MacRumors unter Berufung auf einen Facebook-Eintrag des bekannten Bloggers Robert Scoble. Dieser will im Rahmen der CES 2017 vergangene Woche in Las Vegas in einem Gespräch mit einem Mitarbeiter von Carl Zeiss die Gerüchte über eine Kooperation beider Unternehmen bestätigt bekommen haben.

Carl Zeiss hatte auf der CES 2017 einen Stand im AR-Bereich

Scoble wurde hellhörig, als er bemerkte, dass Carl Zeiss auf der CES 2017 einen Stand im Bereich für Augmented Reality hatte – ohne aber ein einziges AR-Produkt auf der Unterhaltungselektronikmesse zu zeigen. Daraufhin hakte er bei den Verantwortlichen nach und soll daraufhin die Bestätigung erhalten haben. Scoble vertritt die Auffassung, dass Apple seinen angeblichen Partner über den womöglich bevorstehenden Release zum Stillschweigen verdonnert habe. Wie vertrauenswürdig seine Informationen sind, wird sich zwar erst noch zeigen. Aber Gerüchte über eine Datenbrille, die sich unter anderem mit dem iPhone verbinden lassen soll, sind nicht neu.

Dass Apple an Augmented Reality interessiert ist, bekräftigte Konzernchef Tim Cook schon im vergangenen Juli. "AR kann wirklich großartig sein", sagte Cook damals. Gerüchten zufolge sollen Zulieferer bereits kontaktiert worden sein. Wurde zuvor von einem Release im kommenden Jahr ausgegangen, so glaubt Scoble vielmehr an eine Markteinführung in 2017.

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