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Apple bestätigt: Apps schließen verlängert Akkulaufzeit nicht

Apps müssen auf dem iPhone nicht manuell geschlossen werden.
Apps müssen auf dem iPhone nicht manuell geschlossen werden. (©CC: Flickr/Kārlis Dambrāns 2015)

Viele iPhone-Nutzer glauben immer noch an diesen Mythos: Das manuelle Schließen von Apps in der Multitasking-Ansicht könne die Akkulaufzeit verlängern. Jetzt bestätigte Apples iOS-Chef höchstpersönlich, dass das einfach nicht stimmt.

Craig Federighi, Apples iOS-Chefentwickler, hat mit dem Gerücht aufgeräumt, dass das erzwungene Schließen von Apps in der Multitasking-Ansicht auf dem iPhone beim Akku sparen hilft. Das berichtet 9to5Mac unter Berufung auf einen internen E-Mail-Verkehr bei Apple. Demnach sandte ein Apple-Kunde Firmenchef Tim Cook eine Mail mit der Frage, ob der Konzernboss selbst Multitasking-Apps manuell schließe und ob das notwendig für die Verlängerung der Akkulaufzeit sei.

Sinnvoller zum Akku sparen: Ortungsdienste deaktivieren

In diesem Moment schaltete sich Federighi in die Kommunikation ein und erklärte simpel: "Nein und nein." Damit dürfte dieser Akku-Mythos endgültig ad acta gelegt sein – wie auch wir von TURN ON schon in Ratgebern zum Thema iPhone-Akkulaufzeit betont haben. Es ist übrigens keineswegs das erste Mal, dass Apple dieses Akku-Gerücht dementiert – es gibt sogar eine eigene Support-Seite zu dem Thema, auf der das Unternehmen erklärt, dass das manuelle Apps schließen nur bei Anwendungen notwendig ist, die nicht mehr reagieren.

Der Grund ist relativ einfach: Sobald man von einer App auf eine andere umschaltet, wird die erste Anwendung nach relativ kurzer Zeit in einem Wartemodus eingefroren, in dem sie keine Energie mehr verbraucht. Wer wirklich die Akkulaufzeit seines iPhones verlängern will, sollte vielmehr die Standortdienste oder die Hintergrundaktualisierung deaktivieren.

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