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Apple Car: In Berlin soll ein geheimes iCar-Labor stehen

Steckt im Apple Car (Konzept) vielleicht deutsches Know-how?
Steckt im Apple Car (Konzept) vielleicht deutsches Know-how? (©YouTube/ConceptsiPhone 2016)

Nutzt Apple für die Entwicklung seines Apple Car etwa das Know-how deutscher Autoexperten? In Berlin hat der iPhone-Hersteller angeblich ein geheimes Entwicklungslabor aufgemacht.

Apple betreibt für sein streng geheimes Apple Car-Projekt einem Medienbericht zufolge auch in Berlin ein Labor. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, seien in der deutschen Niederlassung für das ominöse "Project Titan" etwa 15 bis 20 Mitarbeiter beschäftigt. Dabei soll es sich aber nicht um einfache Angestellte, sondern um "Hochkaräter aus der deutschen Automobilbranche" handeln, so das Blatt. Die Mitarbeiter kämen unter anderem aus dem Ingenieurswesen, Software- und Hardware-Bereichen sowie dem Vertrieb.

Apple Car-Mitarbeiter waren bei "alten Autobauern" unzufrieden

Alle deutschen Apple Car-Mitarbeiter seien relativ jung und bei ihren alten Arbeitgebern in der Automobilbranche an Grenzen gestoßen. Offenbar sollen die Berliner nicht nur am iCar selbst mitbauen, sondern auch nach Kooperationen in Deutschland suchen und Fragen nach Zulassung und Konkurrenz nachgehen. Gebaut werden soll das Fahrzeug angeblich vom österreichischen Zulieferer Magna. Weder Apple noch Magna wollten diese Gerüchte allerdings kommentieren.

Nachdem im Herbst 2015 noch gemutmaßt wurde, dass das Apple Car bereits Ende 2019 auf den Markt kommen könnte, wurde es zuletzt ruhiger in der Gerüchteküche. Prompt kamen Vermutungen auf, dass es Apple-intern deutliche Kritik an der Entwicklung eines eigenen Autos gebe und "Project Titan" sogar vor dem Aus stehen könnte. Zuletzt hatte Apple-Chef Tim Cook die Spekulationen um das Apple Car auf einer Aktionärsversammlung wieder angeheizt.

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