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Apple erhöht die Preise im App Store

Anwendungen im App Store von Apple kosten nun mindestens zehn Prozent mehr.
Anwendungen im App Store von Apple kosten nun mindestens zehn Prozent mehr. (©CC: Flickr/PhotoAtelier 2015)

Apple hat die Preise im App Store um mindestens zehn Prozent erhöht. Anwendungen, die bislang 0,89 Euro kosteten, können nun für 0,99 Euro heruntergeladen werden. Bei teureren Apps ist der Preissprung sogar noch größer. Grund für die Preiserhöhung sind neue Steuergesetze in der EU und der fallende Eurokurs.

Apple hat die Preise für Anwendungen im App Store in der Nacht zum Freitag um mindestens zehn Prozent erhöht. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigte das Unternehmen, dass die Preise für die EU, Kanada und Norwegen angehoben wurden. Eine eigene Pressemitteilung oder eine E-Mail an seine Kunden verschickte Apple jedoch nicht.

Grund für die Preiserhöhung: Neue EU-Richtlinien und schwacher Euro

Die Preiserhöhung im App Store hat zweierlei Gründe. Zum einen gelten in der EU seit dem 1. Januar 2015 neue Umsatzsteuerregelungen, laut denen digitale Produkte nun in dem Land versteuert werden müssen, aus dem der Käufer stammt. Zuvor wurden Apps in dem Land besteuert, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat. Apple wählte daher für seine iTunes-Tochter Luxemburg als Standort. Der zweite Grund für die Preiserhöhung im App Store: der schwache Euro, der in dieser Woche ein Neun-Jahres-Tief erreichte.

App-Preise steigen um mindestens zehn Prozent

Die Preise im App Store wurden anscheinend um mindestens zehn Prozent erhöht. Wie der Blogger Florian Schimanke auf seiner Webseite auflistet, wurden aus 0,89 Euro nun 0,99 Euro. Bei höheren App-Preisen fällt der Sprung aber deutlich größer aus. So kosten Anwendungen, für die bislang 5,99 Euro gezahlt werden mussten, in Deutschland nun 6,99 Euro.

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