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Apple fährt iPhone 6s-Produktion um 30 Prozent zurück

Das iPhone 6 war ein wahrer Verkaufsschlager – das iPhone 6s ist es anscheinend nicht.
Das iPhone 6 war ein wahrer Verkaufsschlager – das iPhone 6s ist es anscheinend nicht. (©CC: Flickr/Kārlis Dambrāns 2016)

Das iPhone 6 übertraf alle Verkaufserwartungen von Apple – das iPhone 6s tut dies anscheinend nicht. Verschiedene Zulieferer berichten nun, dass der Konzern die ursprünglich geplante Produktionsmenge im ersten Quartal 2016 um rund 30 Prozent reduzieren werde.

Einigen Apple-Zulieferern steht ein schwieriges erstes Quartal 2016 bevor: Der iPhone-Konzern hat die ursprünglich geplante Menge an iPhone 6s- und iPhone 6s Plus-Komponenten einigen Medienberichten zufolge um 30 Prozent zurückgefahren. Wie Nikkei Asian Review berichtet, wollte das Unternehmen von Januar bis März 2016 eigentlich dieselbe Menge an iPhones produzieren wie im Jahr zuvor. Doch die Nachfrage nach den aktuellen iOS-Flaggschiffen scheint derzeit nicht so hoch wie die Nachfrage nach iPhone 6 und iPhone 6 Plus vor einem Jahr.

iPhone 6s nicht so erfolgreich wie iPhone 6

Während die letztjährige Smartphone-Generation einen neuen Verkaufsrekord nach dem anderen bei Apple einstellte, können iPhone 6s und iPhone 6s Plus anscheinend nicht mit den hohen Erwartungen mithalten. Laut Wall Street Journal prophezeite Apple-CEO Tim Cook noch im Oktober steigende iPhone-Verkaufszahlen im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das im Dezember endete. Einen weiteren Blick in die Zukunft wagte der Unternehmenschef nicht.

iPhone 6s: Wenige Neuerungen & satter Preisaufschlag

Viele Analysten warnten Apple hingegen, dass die Nachfrage nach der aktuellen Generation deutlich zurückgehen würde. Zwar hätten die Produkte der Marke immer noch eine besondere Anziehungskraft aufgrund ihres Images. Allerdings fielen die Neuerungen bei iPhone 6s und iPhone 6s Plus im Vergleich zur Vorgängergeneration so gering aus, dass sich der Umstieg aufs aktuelle Gerät in den Augen vieler iOS-Nutzer nicht lohnte. Zudem sorgte die Dollar-Situation beim Release der neuen Flaggschiffe im September zu einem beachtlichen Preisanstieg in vielen Märkten.

Nun stehen Apple-Zulieferer wie Foxconn vor einem schwierigen ersten Quartal 2016. Den Händlern soll zunächst die Möglichkeit gegeben werden, die noch vorrätigen iPhones zu verkaufen. Im zweiten Quartal will Apple die Produktion laut Nikkei Asian Review dann wieder auf normales Niveau hochfahren.

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