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Apple: Gebogene iPads sind nicht defekt

Wer ein neues iPad kauft, erwartet eigentlich keine leichte Biegung im Gehäuse.
Wer ein neues iPad kauft, erwartet eigentlich keine leichte Biegung im Gehäuse.
Alexander Mundt Wartet weiterhin sehnsüchtig auf die ersten erschwinglichen OLED-TVs mit 65 Zoll aufwärts.

Droht Apple ein neues Bendgate? Im Netz kursieren Bilder von gebogenen iPads der neuesten Pro-Generation, die in diesem Zustand an Käufer ausgeliefert wurden. Alles kein Problem, meint Apple, und hat auch die passende Erklärung für den kleinen Schönheitsfehler parat.

Einige Einheiten des neuen iPad Pro 2018 erreichten Käufer offenbar in leicht gebogenem Zustand, beklagten sich manche Besitzer bereits kurz nach Release. Jetzt hat sich Apple zu dem Phänomen gegenüber The Verge geäußert. Der US-Hersteller betont, leicht gebogene iPads seien nicht ungewöhnlich, sondern als Nebeneffekt des Herstellungsprozesses zu verstehen. Weder solle sich dieser Zustand im Laufe der Zeit verschlechtern noch in irgendeiner Weise negativ die Funktionsfähigkeit des iPads beeinträchtigen. Als Mängel versteht Apple den kleinen Schönheitsfehler gleichwohl nicht.

Vor allem LTE-Variante könnte betroffen sein

Die leichte Biegung sei laut Apple eine Folge der Herstellung, bei der Metall- und Plastik-Komponenten gekühlt werden. Betroffen sein können beide Varianten des neuen iPad Pro 2018, sowohl die 11- als auch 12,9-Zoll-Version. Damit reagierte Apple auf Nutzermeldungen in den sozialen Medien und Foren, die sich über leicht gekrümmte iPads beschwerten. Einige Betroffene sahen in der Biegung eine normale Abnutzungserscheinung, andere wiederum vermuteten, dass sich ihr Tablet im Rucksack verbogen hätte. Einige bestanden aber auch darauf, dass sie ihr iPad in genau diesem Zustand von Apple erhalten haben.

LTE-Variante offenbar häufiger betroffen

Wenngleich der Hersteller dies nicht explizit zugibt, scheint die LTE-Variante häufiger davon betroffen zu sein. Das iPad Pro mit Mobilfunk hat einen Plastikstreifen, der den Aluminiumrahmen des Geräts unterbricht. Dort also, wo der Antennenstreifen das Aluminiumgehäuse in zwei Bereiche teilt, seien besonders oft leichte Biegungen zu beobachten.

Wer selbst von dem Problem betroffen ist, hat die Möglichkeit, ein online gekauftes iPad innerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts zurückzuschicken. Ob Apple auch außerhalb des Rückgaberechts einen Austausch zugesteht, ist indes nicht bekannt. Schließlich erkennt Apple den Makel nicht als defekt an – und das Wort "Problem" kennen die Mitarbeiter in Apple Stores bekanntlich nicht ...

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