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Apple gibt Entwarnung nach Hacker-Angriff und Datenklau durch Teenager

Apple erklärt, dass bei dem jüngsten Hack-Angriff keinerlei persönliche Kundendaten entwendet wurden.
Apple erklärt, dass bei dem jüngsten Hack-Angriff keinerlei persönliche Kundendaten entwendet wurden. (©Getty Images/xijian 2018)

Ein jugendlicher Hacker soll 90 Gigabyte an Daten von Apples Servern gestohlen haben – über einen Zeitraum von einem Jahr. Jetzt hat sich der iPhone-Hersteller zu Wort gemeldet und erklärt, dass bei den Angriffen keinerlei persönliche Nutzerdaten entwendet wurden.

Das berichtet MacRumors unter Berufung auf ein Statement von Apple gegenüber der Nachrichtenzeitung The Guardian. Apple schütze seine Netzwerke sehr sorgfältig und beschäftige spezielle Teams, die Bedrohungen zeitnah erkennen und auf sie reagieren, betonte Apple. Im konkreten Fall habe Apple die Angriffe rechtzeitig erkannt, unterbunden und den zuständigen Ermittlungsbehörden gemeldet. Den Schutz persönlicher Nutzerdaten betrachte Apple als  "eine unserer größten Verpflichtungen". Apple weiter: "Wir möchten unseren Kunden versichern, dass ihre persönlichen Daten zu keinem Zeitpunkt während des Vorfalls kompromittiert wurden".

Australier in internationaler Hacker-Szene bestens bekannt

In Australien muss sich derzeit ein 16-Jähriger vor Gericht für Hackangriffe auf Server Apples verantworten, die der junge Mann in einem Zeitraum von rund einem Jahr durchgeführt haben soll. Dabei habe er 90 GB an sensiblen Daten entwendet und mit seinen Taten per WhatsApp geprahlt. Die Identität des mutmaßlichen Täters wurde nicht bekannt gegeben, in der internationalen Hacker-Szene sei der Teenager aber bestens bekannt. Sein Anwalt ließ jüngst verlauten, dass der Jugendliche großer Fan des US-Unternehmens sei und sogar gerne für Apple arbeiten würde.

Trotz Nutzung von VPNs und unterschiedlichen Systemen zur Verschleierung seiner wahren Identität sei ihm Apple über die Seriennummern seiner Laptops auf die Schliche gekommen. Die gewonnen Erkenntnisse gab Apple an die Ermittlungsbehörden weiter, die den Teeanger ausfindig machten. Ein Urteil steht noch aus.

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