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Apple HomePod: Das kann Apples smarter Siri-Lautsprecher

Apple hat mit HomePod seine Siri-Box enthüllt: 349 US-Dollar wird das Gadget kosten.
Apple hat mit HomePod seine Siri-Box enthüllt: 349 US-Dollar wird das Gadget kosten. (©YouTube/Apple 2017)

Apple hat seinen Siri-Lautsprecher offiziell vorgestellt, der aber gar nicht nach dem Sprachdienst benannt wird – sondern Apple HomePod heißt. Die Konkurrenz zu Amazon Echo und Google Home lässt aber auf sich warten: Der Release soll erst im Dezember erfolgen. Deutschland bleibt aber vorerst außen vor.

Der sagenumwobene Siri-Lautsprecher wurde auf der WWDC 2017 präsentiert – aber eher als kleiner Vorgeschmack. Denn: Zu kaufen geben wird es den smarten Lautsprecher erst im Dezember. Als Phil Schiller die Bühne betrat, sagte er, dass Lautsprecher entweder nur gut klingen oder nur smart wären. Nur beides in nur einem Gerät sei bislang nicht existent, betonte der Apple-Manager. Der Apple HomePod soll genau diese beiden Eigenschaften verknüpfen. Eine deutliche Kampfansage an Amazon Echo und Google Home.

Apple HomePod mit iPhone-6-Chip A8

Dabei ist das Konzept selbst nicht neu: Apple HomePod will guten Musiklang mit smarten Features kombinieren. Dafür sollen im Inneren des Lautsprechers gleichen sieben Tweeter und ein Subwoofer sorgen. Ausgestattet ist Apple HomePod mit dem A8-Chip, der etwa im iPhone 6 seinen Dienst verrichtet. Damit die Box, die optisch durchaus etwas an einen Mac Pro erinnert, auch gut klingt, soll der Raum automatisch vom System vermessen werden. Eine Aufgabe, für die der Chip aus dem Jahr 2014 locker reichen dürfte.

Apple HomePod reagiert auf "Hey, Siri"-Sprachkommando

Gesteuert wird Apple HomePad über Sprachbefehle, wie es auch Konkurrenzsysteme ermöglichen. So genügt ein "Hey, Siri", damit der Lautsprecher empfangsbereit ist – sechs integrierte Mikrofone sollen sicherstellen, dass die Befehle aus allen Richtungen verstanden werden. Auch die Privatsphäre genieße hohe Priorität, beteuerte Schiller. Solange nicht das Codewort gesprochen wird, werden keinerlei Daten an Cupertino gesendet. Natürlich unterstützt die smarte Box Apples hauseigenen Streamingdienst Apple Music. Aber auch Wetter, Nachrichten oder Aktien lassen sich mit HomePod abrufen. Ebenso können Erinnerungen erstellt oder kompatible Geräte im Smart Home gesteuert werden.

Verkauft werden soll Apple HomePod zu einem Preis von 349 US-Dollar. Der Release erfolgt im Dezember zunächst in den USA, Großbritannien und Australien. Zu kaufen gibt es das Gadget in den Farben Space Grau und Weiß. Wann Apple HomePod in Deutschland erscheinen wird, ist noch unklar. Einen Termin nannte das US-Unternehmen dafür noch nicht.

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