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Apple HomePod: Patent bringt Face ID und 3D-Gestensteuerung ins Spiel

Wird ein neuer HomePod sogar 3D-Handgesten verstehen?
Wird ein neuer HomePod sogar 3D-Handgesten verstehen?

Wird man dem Apple HomePod bald einfach zuwinken können, wenn man eine bestimmte Aktion ausführen möchte? Ein neues Patent beschreibt jedenfalls einen Lautsprecher mit allerlei Sensoren und Kameras, der auch dreidimensionale Handgesten erfassen soll.

Das jetzt veröffentlichte Apple-Patent wurde bereits 2017 beim US-Patentamt USTPO eingereicht, berichtet Macrumors. Der Name HomePod taucht darin zwar nicht auf, dafür werden aber neue Features für einen sprachgesteuerten Assistenten in Form eines "Tischlautsprechers" skizziert. Dieser sei mithilfe von verschiedenen Sensoren und Kameras in der Lage, etwa Handgesten und sogar dreidimensionale Handgesten zu erkennen, also etwa ein Winken oder Klatschen. Dabei könnten in den Stoff eingewebte LEDs nach dem Erkennen einer Handgeste visuelles Feedback ausgeben. Auch das Darstellen alphanumerischer Zeichen je nach Tageszeit sei möglich.

Face ID für HomePod? Persönliche Anfragen und unterschiedliche Profile möglich

Für die Erkennung von 3D-Handgesten könnte Apple auf das Know-how von PrimeSense zurückgreifen, einem israelischen Unternehmen, das 2013 von Apple gekauft wurde. Bereits 2016 beantragte Apple außerdem ein Patent für Handgesten auf dem Mac, mit denen sich einfache Interaktionen durchführen ließen, etwa das Scrollen durch ein Menü. Die Technologie von PrimeSense wurde ursprünglich von Microsoft für das Xbox-Zubehör Kinect verwendet, später nutzte Apple Teile der Technik für das TrueDepth-Kamerasystem im iPhone X.

Im Patent wird außerdem ein Verfahren beschrieben, mit dem Nutzer in unmittelbarer Nähe zum HomePod mittels Gesichtserkennung identifiziert werden könnten. Auch die Distanz zwischen Sprecher und Lautsprecher soll damit gemessen werden können. Durch die Integration einer biometrischen Identifizierung seien Features wie persönliche Anfrage oder auch verschiedene Benutzerprofile denkbar. Auch viele kleinere Funktionen sind Bestandteil des Patents, etwa das Erkennen des Umgebungslichts, das Anzeigen eines Sonnensymbols bei Sonnenschein oder einer Herzfrequenzmessung.

Handfeste Gerüchte zu einem Nachfolger des Apple HomePod gibt es derzeit nicht. Immer wieder wird hingegen über einen günstigeren Ableger spekuliert, der sich als Konkurrenz zu den Smart Speakern von Amazon oder Google positionieren dürfte.

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