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Apple-Ingenieur verrät: So war die Arbeit am ersten iPhone

Das erste iPhone von Apple erschien im Jahr 2007.
Das erste iPhone von Apple erschien im Jahr 2007. (©dpa 2016)

Das erste iPhone erschien im Jahr 2007 und war zuvor eines der bestgehüteten Geheimnisse der Tech-Branche. Jetzt hat ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter verraten, wie die Arbeit am damaligen "Project Purple" ablief.

Der ehemalige Apple-Mitarbeiter Terry Lambert, der für einen Teil des Betriebssystems iOS für das erste iPhone verantwortlich war, hat fast zehn Jahre nach dem Release des Smartphones verraten, wie die Arbeit am sogenannten "Project Purple" war. In einer Antwort auf eine Frage im Forum Quora schrieb Lambert, dass selbst sehr spät im Entwicklungsprozess des ersten iPhone noch eine sehr hohe Geheimhaltungsstufe herrschte.

Erstes iPhone: Vertraulichkeitsvereinbarungen ohne Ende

So mussten Apple-Mitarbeiter, die zum iPhone-Projekt hinzugezogen wurden, beispielsweise eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnen, nur um eine weitere Verschwiegenheitserklärung sehen zu können, die den Codenamen "Project Purple" für das erste iPhone enthielt. Zudem macht es sich der Konzern offenbar zur Gewohnheit, selbst Mitarbeitern des gleichen Projektes unterschiedliche Codenamen zu nennen, um Leaks zu verhindern. Das eigentliche Labor, in dem das erste iPhone designt wurde, war ein Extra-Raum im großen Hauptlabor, das sowieso schon strenge Zutrittsvorschriften hatte.

Laut Lambert stamme der Name "Project Purple" wohl von den speziellen lilafarbenen Telegrammen, die genutzt wurden, um mit der Abteilung für die Vorproduktion zu kommunizieren. Trotzdem gebe es laut dem ehemaligen Apple-Mitarbeiter einen sehr einfachen Weg, um jedes geheime Projekt des Konzerns zu identifizieren. Welcher das ist, wollte er aber natürlich leider nicht verraten.

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