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Apple Keynote: Endlich, ein neues MacBook Pro

Das neue MacBook Pro hat ein deutlich besseres Display.
Das neue MacBook Pro hat ein deutlich besseres Display. (©Screenshot TURN ON / Apple 2016)

Apple präsentierte heute auf der Oktober-Keynote das neue MacBook Pro. Rechtzeitig zum 25. Jubiläum löst das neue Modell den alten Vorgänger ab und kommt tatsächlich mit einer Touch Bar – und obendrein mit Touch ID. Das ist aber längst nicht alles, was es zu bieten hat.

Das neue MacBook Pro war das Highlight des heutigen Apple-Events. Apple hofft damit die Notebook-Welt ähnlich nachhaltig zu beeinflussen wie mit seinem ersten Notebook, das vor 25 Jahren vorgestellt wurde – dem PowerBook. Das MacBook Pro erscheint wieder in Form von zwei Modellen mit 13 und 15 Zoll. Die wichtigste Neuerung ist die Touch Bar über der Tastatur. Dabei handelt es sich um eine Touchscreen-Leiste, die an der Stelle der Funktionstasten angebracht ist. Außerdem wurde Touch ID mit dem Fingerabdrucksensor nun in den Power Button rechts oben integriert. Das günstigste Modell des 13 Zoll großen MacBook Pro verzichtet auf die Touch Bar.

Microsoft Office unterstützt Touch Bar

Die Touch Bar übernimmt unter anderem die Systemfunktionen wie die Regulierung der Helligkeit oder der Lautstärke mit einer Swipe-Geste. Sie macht aber auch Quick Type-Vorschläge und bietet kontextuelle Funktionen für Apps. So werden auf der Touch Bar Vorschläge für Ordner zum Speichern von etwa Fotos angezeigt, Emoji-Vorschläge für Chats, Browser-Tabs und mehr. Alle Apple-Anwendungen bieten Touch Bar-Funktionen und auch Microsoft wird mit dem Office-Paket und Skype die Touch Bar unterstützen.

Gaming-Grafikkarte für das MacBook Pro 15

Beide Modelle bieten zehn Stunden Akkulaufzeit, sind dünner, leichter und haben verbesserte Lautsprecher an Bord. In den 13 und das 15 Zoll großen MacBook Pro-Geräten sind jeweils vier Thunderbolt 3-Anschlüsse untergebracht. Die Notebooks werden mit Intel Core-Prozessoren der sechsten Generation angeboten, wobei auch die Geschwindigkeit des SSD-Speichers erhöht wurde. Das Display stellt einen breiteren Farbraum dar und möchte mit einem höheren Kontrast überzeugen. Die AMD Radeon-Grafikkarte mit Polaris-Architektur und bis zu 4 GB Grafikspeicher ist allerdings dem 15 Zoll großen Modell vorbehalten.

Das MacBook Pro in 13 Zoll gibt es ab 1450 Euro, während das 15 Zoll große Modell mindestens 2250 Euro kostet. Das 13-Zoll-Modell ohne Touch Bar wird am 3. November ausgeliefert, bei den beiden anderen Modellen dauert es bis zum Release in Deutschland noch 3-4 Wochen.

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