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Apple könnte 2020 das sprachbasierte Betriebssystem SiriOS vorstellen

Ein Betriebssystem, das komplett auf Sprachsteuerung basiert? SiriOS könnte genau so sein.
Ein Betriebssystem, das komplett auf Sprachsteuerung basiert? SiriOS könnte genau so sein.

Apple könnte im nächsten Jahr "SiriOS" vorstellen, ein Betriebssystem, das komplett auf Siri aufbaut. Wie das Ganze genau aussehen soll, ist bisher aber noch unbekannt.

Mangrove Capital Partners veröffentlichte vor Kurzem ihren jährlichen Bericht namens "Voice Tech Report", in dem es um die Zukunft von Spracherkennung und Sprachassistenten geht. Die Experten rechnen damit, dass Apple schon im nächsten Jahr SiriOS vorstellen könnte. Mangrove glaubt, dass der Bereich der sprachbasierten Datenverarbeitung im kommenden Jahrzehnt noch einmal deutlich wachsen werde, was vor allem auch mit der Nutzung von KI und maschinellem Lernen zusammenhängt, berichtet AppleInsider.

Apple hat die Entwicklung eines sprachbasierten Ökosystems vernachlässigt

Wie Mangrove in ihrem Bericht schreibt, sei Apple bisher nicht sehr effektiv gewesen, ein eigenes sprachbasiertes Ökosystem zu bauen. Deshalb vermuten die Experten, dass das Unternehmen im nächsten Jahr auf der WWDC 2020 Entwicklern SiriOS an die Hand geben könnte.

"SiriOS ermöglicht Innovation und wird von vielen als nötig angesehen, um den Vorsprung von Amazon und Google bei Sprachassistenten auszugleichen", erklärt Bret Kinsella, Redakteur und Publisher von Voicebot.ai.

Mangrove lobt weiterhin Apples Übernahme von Silk Labs. Das Startup arbeitet an einer auf die Privatsphäre fokussierten KI. Damit versuche Apple, dem allgemeinen Misstrauen entgegenzuwirken, dass Sprachassistenten die Privatsphäre der Nutzer nicht ausreichend schützen, glaubt Mangrove.

Die Entwicklungsumgebung für SiriOS könnte ein Äquivalent zu dem Alexa Skills Kit oder Actions on Google sein, mit denen sich ganz leicht neue Funktionen für Alexa oder den Google Assistant implementieren lassen.

Sprache ist die Zukunft – glaubt Mangrove

Weiterhin sagen die Experten voraus, dass Tastaturen in den nächsten fünf bis zehn Jahren komplett verschwinden werden. Stattdessen werden wir mit "Swipen" und Sprache mit unseren Geräten kommunizieren. Außerdem könnten Marken zukünftig über eine "akustische Identität" erkannt werden. Die Entwicklung eines bildschirmlosen Smartphones, das komplett auf Sprachsteuerung basiert, hält Mangrove ebenfalls für möglich.

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