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Apple-Manager Schiller verteidigt Display des iPhone XR

Marketing-Chef Phil Schiller rührte kurz vor dem Release kräftig die Werbetrommel für das iPhone XR.
Marketing-Chef Phil Schiller rührte kurz vor dem Release kräftig die Werbetrommel für das iPhone XR. (©Apple 2018)

Passend zum anstehenden Release rührt Apple-Marketingchef Phil Schiller kräftig die Werbetrommel für das iPhone XR. Dabei verteidigt Schiller nicht nur das Display des Smartphones, sondern verrät auch, was das "R" im Namen ausdrücken soll.

In einem Interview mit Engadget sprach Apple-Manager Phil Schiller, verantwortlich für das Marketing des US-Herstellers, über das neue iPhone XR, das es ab Freitag im Handel zu kaufen geben wird. Auf die Frage, wofür denn das "R" beim iPhone XR eigentlich stehe, antwortete Schiller: "Ich liebe Autos und schnelle Dinge, und R und S sind beides Buchstaben, die für wirklich besondere Sportwagen stehen". Apple selbst verbinde mit den Buchstaben in den iPhone-Modellbezeichnungen jedoch "nichts Bestimmtes".

Pixel spielen ab einem bestimmten Punkt keine Rolle mehr

Angesprochen auf die Kritik bezüglich der vergleichsweise niedrigen Auflösung des iPhone-XR-Bildschirms, entgegnete Schiller, dass man sich das Display erst ansehen müsse, um darüber urteilen zu können. "Wenn du die Pixel nicht sehen kannst," betont Schiller, "bedeuten die Zahlen ab einem bestimmten Punkt nichts mehr". Sie seien ziemlich willkürlich. Doch wie kam es eigentlich zur Entwicklung des iPhone XR? "Es war eine riesige Aufgabe für das Entwicklerteam, es [das iPhone X] im vergangenen Jahr auf den Markt zu bringen, und sie schafften es".

Käufer sollen beim iPhone XR das Gefühl haben: "Ich habe auch das Beste"

Gleichwohl sei man sich bei einem Erfolg des Jubiläums-Smartphone bewusst gewesen, die Linie erweitern zu wollen, um das Produkt mehr Menschen zugänglich zu machen. Man habe mit dem iPhone XS und dem iPhone XS Max Grenzen überschritten, um das beste Produkt zu erschaffen. Die Fragestellung lautete daher: "Wie können wir etwas machen, dass für eine größere Zielgruppe erschwinglich ist?" Welche Entscheidungen könne man treffen, um ein Smartphone zu entwickeln und den Käufern das Gefühl zu vermitteln: "Ich habe auch das beste [iPhone]".

Seit vergangener Woche kann das iPhone XR vorbestellt werden, diesen Freitag kommt das Smartphone auf den Markt – rund einen Monat später als das iPhone XS und das iPhone XS Max. Warum die zeitliche Verzögerung? Auch darauf hat Schiller die passende Antwort parat: Jetzt sei es eben erst fertig gewesen.

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