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Apple nervt mal wieder mit unerwünschten Push-Nachrichten

Besitzer eines iPhones erhalten derzeit vermehrt ungewollte Mitteilungen von Apple.
Besitzer eines iPhones erhalten derzeit vermehrt ungewollte Mitteilungen von Apple.

In letzter Zeit sendet Apple vermehrt unerwünschte Push-Benachrichtigungen an iPhone-Nutzer, um eigene Inhalte zu bewerben oder auch die Unterstützung von Apple Music für Alexa anzupreisen. Was steckt dahinter?

Konkret hatte Apple laut MacRumors unaufgefordert Push-Benachrichtigung an einige Nutzer gesendet, um auf die Apple-Music-Unterstützung für Amazon-Echo-Geräte hinzuweisen. Außerdem erhielten iPhone-Besitzer eine Benachrichtigung darüber, dass eine neue Folge der hauseigenen Show "Carpool Karaoke" zur Verfügung stehe. Das Problem dabei: Viele Nutzer wünschen diese Push-Nachrichten von Apple schlichtweg nicht, die ersten Beschwerden auf Twitter und Co. ließen nicht lange auf sich warten. Nutzer Mark Fletcher  fragte sich auf Twitter etwa, warum er Push-Benachrichtigungen zu "Carpool Karaoke" erhalte, obwohl er absolut kein Interesse an dieser Show habe.

Häufigkeit solcher Push-Aktionen scheint zuzunehmen

Um eine flächendeckende Aktion scheint es sich gleichwohl nicht zu handeln, denn längst nicht alle iPhone-Nutzer haben entsprechende Push-Benachrichtigungen von Apple bekommen. Nach welchem Muster der US-Hersteller hier vorgeht, ist daher nicht bekannt. Wer die Push-Benachrichtigungen nicht wünscht, kann sie jedoch in den Einstellungen im Bereich "Mitteilungen" ausschalten. Das Problem daran: Damit werden nicht nur die unerwünschten Push-Benachrichtigungen ausgeschaltet, sondern auch die, die man womöglich gern erhalten würde.

Das Phänomen ist nicht neu, schon in der Vergangenheit schickte Apple derlei Mitteilungen an iPhone-Besitzer heraus, etwa um das schwächelnde iPhone XR zu promoten – doch die Frequenz scheint zuzunehmen. Die Richtlinien des App Stores sind diesbezüglich klar geregelt: Entwickler dürfen die Push-Benachrichtigungen ihrer Apps nicht dafür nutzen, um Werbemaßnahmen durchzuführen. Eine Regel, die für Apple selbst offenbar nicht zu gelten scheint.

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