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Apple nervt mal wieder mit unerwünschten Push-Nachrichten

Besitzer eines iPhones erhalten derzeit vermehrt ungewollte Mitteilungen von Apple.
Besitzer eines iPhones erhalten derzeit vermehrt ungewollte Mitteilungen von Apple.
Alexander Mundt Wartet weiterhin sehnsüchtig auf die ersten erschwinglichen OLED-TVs mit 65 Zoll aufwärts.

In letzter Zeit sendet Apple vermehrt unerwünschte Push-Benachrichtigungen an iPhone-Nutzer, um eigene Inhalte zu bewerben oder auch die Unterstützung von Apple Music für Alexa anzupreisen. Was steckt dahinter?

Konkret hatte Apple laut MacRumors unaufgefordert Push-Benachrichtigung an einige Nutzer gesendet, um auf die Apple-Music-Unterstützung für Amazon-Echo-Geräte hinzuweisen. Außerdem erhielten iPhone-Besitzer eine Benachrichtigung darüber, dass eine neue Folge der hauseigenen Show "Carpool Karaoke" zur Verfügung stehe. Das Problem dabei: Viele Nutzer wünschen diese Push-Nachrichten von Apple schlichtweg nicht, die ersten Beschwerden auf Twitter und Co. ließen nicht lange auf sich warten. Nutzer Mark Fletcher  fragte sich auf Twitter etwa, warum er Push-Benachrichtigungen zu "Carpool Karaoke" erhalte, obwohl er absolut kein Interesse an dieser Show habe.

Häufigkeit solcher Push-Aktionen scheint zuzunehmen

Um eine flächendeckende Aktion scheint es sich gleichwohl nicht zu handeln, denn längst nicht alle iPhone-Nutzer haben entsprechende Push-Benachrichtigungen von Apple bekommen. Nach welchem Muster der US-Hersteller hier vorgeht, ist daher nicht bekannt. Wer die Push-Benachrichtigungen nicht wünscht, kann sie jedoch in den Einstellungen im Bereich "Mitteilungen" ausschalten. Das Problem daran: Damit werden nicht nur die unerwünschten Push-Benachrichtigungen ausgeschaltet, sondern auch die, die man womöglich gern erhalten würde.

Das Phänomen ist nicht neu, schon in der Vergangenheit schickte Apple derlei Mitteilungen an iPhone-Besitzer heraus, etwa um das schwächelnde iPhone XR zu promoten – doch die Frequenz scheint zuzunehmen. Die Richtlinien des App Stores sind diesbezüglich klar geregelt: Entwickler dürfen die Push-Benachrichtigungen ihrer Apps nicht dafür nutzen, um Werbemaßnahmen durchzuführen. Eine Regel, die für Apple selbst offenbar nicht zu gelten scheint.

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