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Apple: Neue Klage wegen Drosselung alter iPhones

Erneut ist der Drosselungsskandal bei Apples iPhones Grund für eine Sammelklage in den USA.
Erneut ist der Drosselungsskandal bei Apples iPhones Grund für eine Sammelklage in den USA.

Insgesamt 18 Apple-Nutzer haben in den USA eine Sammelklage gegen den Konzern eingereicht. Sie werfen dem Hersteller im Zusammenhang mit der Drosselung älterer iPhones Betrug und Missbrauch vor. Es ist nicht das einzige Verfahren, das in dieser Sache läuft.

"Nach Jahren der Frustration aufseiten der Kunden hat Apple am 20. Dezember 2017 einen der größten Verbraucherskandale der Geschichte zugegeben. Dieser betrifft Hunderte Millionen Mobilgeräte weltweit". So leitet die neue Sammelklage die Vorwürfe gegen Apple ein (via AppleInsider).

Darum geht's

Hintergrund ist die per iOS-Update eingeführte CPU-Drosselung älterer iPhones. Apple begründet dies mit dem Rückgang der Akkuleistung. Diese könne im Laufe der Zeit irgendwann nicht mehr die Spitzenlasten des OS tragen. Um unerwartete Abschaltungen des Geräts zu vermeiden, habe sich der Konzern daher dazu entschieden, die Prozessoren zu drosseln. Zunächst galt diese Ansage nur für iPhone 6, 6S, 7 und iPhone SE. Inzwischen wendet Apple diese Praxis aber auch bei neueren Smartphones wie dem iPhone X, 8 und 8 Plus an.

AppleInsider zufolge gibt es bereits 61 ähnliche Klagen in den USA. Bisher sei jedoch kein Verfahren vorangekommen im juristischen Prozess. Apple hat sich in der Vergangenheit für einen Mangel an Transparenz bei der Einführung der Drosselung entschuldigt und bot zeitweise den Austausch der Geräte-Akkus vergünstigt an. Sobald eine neue Batterie eingesetzt ist, wird die Drosselung Apple zufolge aufgehoben.

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