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Apple-Patent: Das iPhone 6s mit einem Selfie entsperren?

Das iPhone mit einem Selfie entsperren? In Zukunft vielleicht möglich.
Das iPhone mit einem Selfie entsperren? In Zukunft vielleicht möglich. (©CC: Flickr/Andrew Fysh 2015)

Der Fingerabdrucksensor könnte bald ein alter Hut sein – Apple hat nämlich ein neues Patent zugesprochen bekommen, das ein Entsperren des Smartphones via Selfie beschreibt. Werden wir das iPhone 6s also in Zukunft mit einem Selbst-Schnappschuss starten?

Wie Cult of Mac und Re/code übereinstimmend berichten, hat Apple am Dienstag ein neues Patent zugesprochen bekommen, welches das Entsperren eines "mobilen Geräts" via Gesichtserkennung beschreibt. Werden wir das kommende iPhone 6s oder auch das iPhone 6c – an dem Apple gerüchteweise arbeitet – in Zukunft also mit einem flotten Selfie starten können?

Mit dem iPhone 5s hatte Apple erstmals einen Fingerabdruck-Scanner eingeführt, der als Alternative zum normalen PIN zum Entsperren des Smartphones genutzt werden kann. Ob die Technologie zur Gesichtserkennung im iPhone 6s genauso gut funktionieren würde, ist natürlich noch völlig offen. Derzeit experimentieren viele Handy-Hersteller mit neuen Sicherheitstechniken. So plant Samsung angeblich für das Galaxy S7 einen Iris-Sensor, mit dem das Smartphone per Augen-Scan entsperrt werden könnte.

Apples Gesichtserkennung geht über Androids Smart Lock hinaus

Ganz neu ist eine Gesichtserkennung bei Smartphones allerdings nicht. Das mobile Betriebssystem Android bietet schon seit Längerem ein Feature namens Smart Lock, welches ebenfalls das Gesicht des Handy-Besitzers erkennt. Google warnt allerdings davor, dass diese Funktion nicht so sicher wie ein persönliches Passwort ist. Das Apple-Patent beschreibt hingegen eine deutliche ausgereiftere Gesichtserkennung. So würde das iPhone 6s bei einer Bewegung vors Gesicht automatisch die Selfie-Entsperrung starten. Wenn der Nutzer nicht mehr auf das Display schaut, würde sich das Handy nach kurzer Zeit selbstständig sperren.

Wie bei allen Apple-Patenten gilt allerdings auch im aktuellen Fall: Nicht alle Visionen werden von den Kaliforniern auch für eine Release umgesetzt.

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