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Apple-Patent: Hybrid-Keyboard verbindet Tasten und Touchpad

Haben sie bald ausgedient?
Haben sie bald ausgedient? (©CC: Flickr/macreloaded.com 2015)

Ein MacBook ohne Trackpad? Kaum vorstellbar. Doch Apple arbeitet im Hintergrund anscheinend an einer neuen 2-in-1-Lösung. Tastaturen könnten zukünftig auch auf Oberflächenberührungen reagieren.

Die Trackpad-Tastatur-Kombination ist heutzutage auch für Apples Desktop-User nichts Neues mehr. Doch das Unternehmen aus Cupertino tüftelt anscheinend schon seit Längerem an einer noch komfortableren Lösung. Wie AppleInsider unter Berufung auf die US-Patentbehörde berichtet, meldete Apple im September 2011 ein Patent für ein Hybrid-Keyboard an. Hierbei soll es sich um eine Tastatur mit klassischen mechanischen Tasten handeln, die jedoch jeweils mit einer touch-sensitiven Oberfläche bestückt sind. Das sogenannte "Fusion Keyboard" erkennt also individuelle Wisch- und Streichgesten, bekannt von Apples Trackpad, nun auch auf der Tastatur. Der Patentantrag deutet darauf hin, dass diese Funktion sowohl für externe Tastaturen als auch integrierte Keyboards gedacht ist. Nutzer von iMac und MacBook könnten so beide von dieser innovativen Idee profitieren.

Release und Einsatzmöglichkeiten

Denkbar wären Szenarien, in denen man beispielsweise mit einer Hand tippt, während die Andere das Keyboard als Maus benutzt. Ähnlich wie Apples neue Force Touch-Technologie bestimmt auch die Stärke des Drucks auf die Taste die gewünschte Aktion. Diese Idee hat Apple schon bei der Apple Watch und den neuen MacBook-Trackpads integriert. MacRumors geht davon aus, dass die Tastatur so bei leichtem Druck wie gewohnt als Texteingabe funktioniert, während die stärkere Stufe einen Mausklick simulieren könnte.

Wie bei vielen anderen Apple-Patenten ist aber nicht absehbar, wann und ob die neue Technologie Einzug in Geräte des Konzerns findet. Auch in Anbetracht der neuentwickelten, dünneren "Butterfly"-Tastaturen in Apples 12-Zoll MacBook ist eine zeitnahe Integration eher unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz bietet dieses Patent einen interessanten Blick in die mögliche Zukunft.

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