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Apple-Patent soll "Meine Freunde suchen"-Funktion verbessern

mmer dicht auf den Fersen: Kommt die Apple-Überwachung?
mmer dicht auf den Fersen: Kommt die Apple-Überwachung? (©thinkstock.com/kaspiic 2015)

Es klingt wie ein Albtraum für Datenschützer: Ein neues Apple-Patent soll es Nutzern künftig ermöglichen, noch einfacher Informationen über ihren aktuellen Standort zu tauschen. Dadurch soll die "Meine Freunde suchen"-Funktion noch schlauer werden.

Wie immer bei Apple-Patenten gilt auch diesmal: Nicht jedes davon muss auch zwangsläufig verwirklicht werden. Apple sichert sich oftmals die Rechte an Patenten, um Konkurrenten gezielt auszubremsen. Ob die neuen Features der "Meine Freunde suchen"-Funktion also auch wirklich umgesetzt werden, steht noch in den Sternen. Apple hatte das Patent vom amerikanischen Patentamt am Dienstag zugesichert bekommen, wie AppleInsider berichtet. Damit können verbundene iPhones und iPads untereinander Informationen über den Standort der Nutzer austauschen – und die Strecke zwischen ihnen in Echtzeit berechnen.

Überwachung per Apple: Ich sehe alles, was du siehst

Vor allem der letzte Punkt ist dabei wichtig. Dass User untereinander Informationen über ihren Aufenthaltsort austauschen können, ist nichts Neues bei der App "Meine Freunde finden". Über GPS könnte das Programm künftig aber in regelmäßigen Abständen Infos über passierte Wegpunkte an ein verbundenes Gerät funken. Daraus könnte etwa Apple Maps fix eine Route berechnen und anzeigen. Und: Über die Spiegel-Funktion könnte der "Verfolger" exakt die Inhalte auf seinem Display sehen, die auch der andere User angezeigt bekommt – bis zum Zoom-Level. Der Datenaustausch geschieht in diesem Fall über Cloud-Dienste wie iCloud oder via Bluetooth.

Eines scheint sicher: Falls Apple diese Funktionen irgendwann tatsächlich veröffentlichen will, werden Datenschützer Alarm schlagen.

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