Apple plant übergreifende Apps für iPhone, iPad und Mac

Wird es bald nur noch eine App für iPhone und Mac geben?
Wird es bald nur noch eine App für iPhone und Mac geben? (©picture alliance 2017)
Alexander Mundt Wartet weiterhin sehnsüchtig auf die ersten erschwinglichen OLED-TVs mit 65 Zoll aufwärts.

Schon im nächsten Jahr könnte Apple plattformübergreifende Apps einführen. Entwickler müssten somit nur noch eine App für iPhone, iPad und Mac programmieren. Auf der WWDC 2018 im Juni könnte Apple seine Pläne vorstellen.

Das meldet das Nachrichtenmagazin Bloomberg. Demnach arbeite der iPhone-Hersteller daran, seinen Nutzern eine gemeinsame Erfahrung über alle angebotenen Plattformen hinweg bieten zu können. Das Projekt soll intern unter dem Codenamen "Marzipan" firmieren und bereits im kommenden Jahr realisiert werden. Entwickler könnten so nur eine einzige Anwendung kreieren, die sich gleichermaßen per Touchscreen, Maus und Trackpad steuern ließe. Universal-Apps würden somit auf iPhones, iPads und Macs funktionieren.

Universal-Apps könnten auf WWDC 2018 im Juni vorgestellt werden

Schon in iOS 12 und macOS 10.14 könnten Cross-Plattform-Apps unterstützt werden. Beide neuen Betriebssystem-Versionen dürften traditionell auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC 2018 im Juni vorgestellt werden. Der exakte Zeitplan könne sich jedoch noch ändern. Üblicherweise veröffentlicht Apple kurz nach der Präsentation auch entsprechende Beta-Versionen für Entwickler und öffentliche Tester – somit könnten Schnittstellen für übergreifende Apps bereits in den Beta-Versionen integriert sein.

Derzeit müssen Entwickler Apps für iOS und macOS unabhängig voneinander programmieren, weswegen macOS aufgrund seiner deutlich geringeren Verbreitung oft ins Hintertreffen gerät. Ob die App Stores für macOS und iOS aber miteinander verschmelzen, bleibt abzuwarten. Mit Universal-Apps würde Apple in die Fußstapfen von Microsoft treten. Der Windows-Hersteller hat mit der Universal Windows Platform bereits vorgelegt. Windows 10 Mobile konnte dieser Schritt dennoch nicht vor dem Tod auf Raten bewahren.

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