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Apple sagt: Alle iPhones & Macs von Meltdown & Spectre betroffen

Auch Macs und iPhones sind von den beiden kritischen Schwachstellen betroffen.
Auch Macs und iPhones sind von den beiden kritischen Schwachstellen betroffen. (©picture alliance/Pacific Press Agency 2018)

Auch iPhones und Macs sind für die Sicherheitslücke bei Computerchips anfällig, räumte Apple in einem Statement ein. In den aktuellen Softwareversionen ist bereits ein Fix zum Schutz vor der Schwachstelle Meltdown erhalten, auch Safari soll in Kürze gegen Spectre gerüstet sein.

Die kritische Sicherheitslücke bei Computerchips, die Prozessoren-Hersteller wie Intel oder auch AMD derzeit in Atem hält, betrifft auch alle Macs und iOS-Geräte. In einem Statement äußerte Apple sich zu den beiden Schwachstellen Meltdown und Spectre, meldet MacRumors. Demnach betreffe die Sicherheitslücke alle modernen Prozessoren und nahezu alle Computer sowie Betriebssysteme, heißt es. Doch zumindest gegen die Schwachstelle Meltdown seien die Apple-Geräte bereits geschützt und ein entsprechender Fix in iOS 11.2, macOS 10.12.2 und tvOS 11.2 schon enthalten. Die Apple Watch sei aber nicht für Meltdown anfällig. In naher Zukunft soll auch Safari mit einem Patch gegen Spectre gesichert werden.

Apple arbeitet weiter daran, die Sicherheitslücken vollständig zu schließen

Apple seien derzeit jedoch keine Schadprogramme bekannt, welche die Kunden negativ beeinträchtigten könnten, heißt es weiter. Das Ausnutzen der vorhandenen Sicherheitslücken setze zumeist die Installation einer verseuchten App voraus. Aus diesem Grund empfiehlt Apple seinen Kunden, Anwendungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunterzuladen, etwa dem App Store. Zudem entwickle und teste der iPhone-Hersteller weitere Maßnahmen, um die vorhandenen Probleme abzuschwächen.

Weitere Patches sollen in künftigen Updates von iOS, macOS und Co. enthalten sein. In seiner Stellungnahme ließ das US-Unternehmen offen, ob die Schwachstellen auch in älteren iOS- und macOS-Versionen bereits ausgemerzt wurden. Analog zum Release von macOS 10.13.2 im Dezember gab es aber auch Sicherheitsupdates für ältere Mac-Betriebssysteme, weswegen in macOS Sierra und El Capitan womöglich schon ein entsprechender Fix enthalten ist.

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