Apple soll an Keyboards mit E-Ink-Tasten arbeiten

Gregor Rumpf Würde sich auch in 10 Jahren noch das iPhone SE kaufen, weil große Smartphones nerven.

Keyboards mit E-Ink-Tasten gibt es bereits – in Zukunft könnten die stylischen Tastaturen aber auch in MacBook eingebaut sein. Apple ist offenbar an der Technik eines australischen E-Ink-Spezialisten interessiert.

Apple ist angeblich an der Verwendung der E-Ink-Technologie des australischen Start-ups Sonder für seine MacBook-Tastaturen interessiert. Wie 9toMac berichtet, hätten sich Abgesandte des iPhone-Konzerns bereits mit Mitarbeitern von Sonder sowie Vertretern des Mutterunternehmens Foxconn getroffen. Das E-Ink-Keyboard von Sonder kann derzeit für 199 Dollar vorbestellt werden, ist aber als Peripheriegerät für PCs gedacht. Apple will die Technik aber offenbar für MacBook-Laptops umsetzen.

E-Ink-Tastaturen könnten Produktionskosten senken

E-Ink-Keyboards bieten gegenüber herkömmlichen Tastaturen den Vorteil, dass die Tastenbeschriftung völlig frei und nach persönlichen Wünschen gestaltet werden kann. So kann ein Nutzer beispielsweise auf Wunsch eine Taste für das Öffnen von Facebook oder Twitter definieren. Auch für die Hersteller hätte dies natürlich Vorteile: Bisher müssen für unterschiedliche Sprachen auch unterschiedliche Keyboards hergestellt werden, was die Produktionskosten steigert. Mit E-Ink-Tastaturen wäre dieses Problem gelöst.

Womöglich kommt ein E-Ink-Keyboard in einer zukünftigen Variante des MacBook Pro zum Einsatz. Im nächsten Upgrade soll der Apple-Laptop zunächst Touch ID und eine OLED-Touchbar als Ersatz für die physischen Funktionstasten über der Tastatur erhalten. OLED-Tasten kennt man bereits von mechanischen Tastaturen wie der OCZ Sabre.

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