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Apple soll Periskop-Kamera für iPhone mit großem Zoom entwickeln

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Erscheint 2022 das erste iPhone mit Periskop-Kamera? Bild: © YouTube/ConceptsiPhone 2020

Apple tüftelt offenbar an einer Periskop-Kamera für das iPhone und soll sogar schon mit Zulieferern in Gesprächen sein. Die neuartige iPhone-Kamera könnte einen deutlich besseren optischen Zoom bieten – wohl aber erst im Jahr 2022.

Laut dem koreanischen Branchenblatt ETNews (via MacRumors) arbeitet Apple an einem faltbaren Periskop-System, um die Möglichkeiten der Kamera zu erweitern. Die Informationen sollen aus mit der Entwicklung der iPhone-Kamera vertrauten Industriekreisen stammen. Apple habe bereits erste Gespräch mit potenziellen Zulieferern geführt, seit 2014 besitzt das Unternehmen ein entsprechendes Patent für ein Periskop-Kamerasystem.

Herausforderungen bei der Entwicklung der Periskop-Kamera

Bei der Entwicklung der Kamera gebe es aber das Problem, dass Teile der Technologie bereits durch andere Patente geschützt seien. Dabei soll es sich insbesondere um eine kugelförmige, mechanische Baueinheit handeln (Ball Type Actuator), die für Periskop-Systeme von hoher Bedeutung sei – und für die Samsung das Patent innehabe. Aktuell hat Samsung die Periskop-Technik im Galaxy S20 Ultra integriert.

 Greift Apple auf Samsung-Technik zurück?

Denkbar ist somit, dass Apple sich für eine mögliche Periskop-Kamera im iPhone an Samsung wendet, anstatt ein eigenes System zu entwickeln. Branchenexperten schätzen die Chance für eine Kooperation auf diesem Gebiet aber als gering ein. Samsung könnte seine Technologie exklusiv nutzen, um sich mit seinen Galaxy-Smartphones von der Konkurrenz abzusetzen.

Erstes iPhone mit Periskop-Kamera wohl frühestens 2022

Der optische Zoom in einer Kamera wird bestimmt durch den Abstand zwischen Bildsensor und Objektiv. Damit Kameras in Smartphones nicht immer größer werden, müssen andere Lösungen her – hier kommt die Periskop-Kamera ins Spiel. Sie nutzt die Funktionsweise eines Periskops und lenkt das Licht um 90 Grad um. Dadurch kann das Objektiv die volle Höhe und Breite ausnutzen und ist nicht mehr allein von der Dicke des Smartphones abhängig. Ob Apple diese Technik im iPhone 2022 nutzen wird, bleibt abzuwarten.

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