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Apple stellt Produktion von Wireless-Routern ein

Apple verabschiedet sich von seinen AirPort-Routern.
Apple verabschiedet sich von seinen AirPort-Routern. (©Apple 2016)

Apple wird offenbar die Produktion seiner Wireless Router einstellen. Stattdessen möchte man sich mehr auf Consumer-Produkte konzentrieren, die mehr Gewinn einbringen. Die AirPort-Router wurden seit 2013 nicht mehr geupdated. Zu den Routern zählen der AirPort Express, der AirPort Extreme und die AirPort Time Capsule.

Apple soll die Abteilung aufgelöst haben, die mit der Entwicklung von Wireless-Routern betraut war. Das schreibt Bloomberg mit Bezug auf anonyme Insiderquellen. Zwei der drei Router richten sich an Unternehmen und Schulen. Nun möchte sich Apple laut Bloomberg lieber auf Consumer-Produkte für Privatpersonen konzentrieren. Vor Kurzem beendete Apple erst die Produktion von externen Monitoren und gab im Oktober eine neue Strategie bekannt, nämlich den Verkauf von Profi-Monitoren zusammen mit dem Hersteller LG.

Keine Apple-Router mehr für AirPlay und Backups

Apple veröffentlichte seit 2013 keine neuen Router mehr. Mit 109 Euro bis 429 Euro haben die Apple-Router im Konkurrenzvergleich gehobene Preise. Sie teilen das bekannte Apple-Design und unterstützen das Streamen von Musik via AirPlay an andere Apple-Geräte wie das iPhone. Die AirPort Time Capsule dient vor allem der kabellosen Datensicherung für den Mac.

Router erzielten nur geringen Gewinn

Die Apple-Router gehören in Apples Finanzberichten zur Kategorie "andere Produkte", was schon einen Hinweis auf ihre Bedeutung für den Unternehmensgewinn darstellt. Die Kategorie, die auch die Apple Watch und Apple TV umfasst, sorgt für nur fünf Prozent des Unternehmensgewinns. Andererseits lockert Apple mit der Entscheidung die Integration seines Geräte-Ökosystems: Nun werden sich die Apple-Fans Router von anderen Herstellern kaufen müssen und könnten sich darum weniger an das Unternehmen gebunden fühlen.

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