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Apple TV soll Fernbedienung wie Nintendo Wii erhalten

Die vierte Version von Apple TV soll eine völlig neue Fernbedienung bekommen.
Die vierte Version von Apple TV soll eine völlig neue Fernbedienung bekommen. (©CC: Flickr/Paul Hudson 2014)

Apple orientiert sich an Nintendo. Die vierte Generation von Apple TV soll genau wie die Spielekonsole Wii eine Bewegungssteuerung erhalten. Funktionieren soll diese ebenfalls über die Fernbedienung.

Am 9.September könnte Apple auf seiner Keynote neben dem iPhone 6s auch eine neue Version von Apple TV vorstellen. Für die vierte Generation der Set-Top-Box hat sich der Hersteller dabei offenbar einige vorgenommen. So könnte diese laut TechCrunch mit einer völlig neuen Fernbedienung daherkommen, die ähnlich wie bei der Konsole Nintendo Wii die Bewegungssteuerung ermöglicht.

Fernbedienung von den Kinect-Entwicklern?

Bereits im vergangenen Jahr hatte Apple die Firma Primesense übernommen, die in der Vergangenheit für Microsoft an der Bewegungssteuerung Kinect für Xbox 360 und Xbox One gearbeitet hatte. Die Technologie von Primesense soll nun beim neuen Apple TV zum Einsatz kommen. Zusätzlich soll die neue Set-Top-Box auch eine Sprachsteuerung erhalten, die ähnlich wie bei Amazon Fire TV ebenfalls über die Fernbedienung funktioniert.

Im inneren der Bos soll ein A8-Prozessor arbeiten, wie er bereits im iPhone 6 zum Einsatz kommt. Allerdings soll dieser für die TV-Box deutlich aufgebohrt werden und damit wesentlich leistungsfähiger sein als noch im Smartphone. In Kombination mit einem neuen User-Interface soll die Steuerung der Box deshalb merklich flüssiger von statten gehen als bisher.

Eigener App Store und iOS 9

Gerüchte zum neuen Apple TV machten bereits in den vergangenen Wochen die Runde. Demnach plant Apple seine TV-Box deutlich stärker an den Konkurrenzprodukten von Amazon oder Google auszurichten. Geplant sind unter anderem ein eigener App Store und iOS 9 als Betriebssystem. Ein geplanter Live TV-Service von Apple soll hingegen vorerst nicht an den Start gehen, da offenbar rechtliche und technische Probleme einem Launch noch Weg stehen. Mit einem Start des Dienstes rechnen Experten daher frühestens 2016 und wenn, dann wahrscheinlich auch nur in den USA.

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