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Apple verdient weniger Geld mit iPhones, aber mehr mit Services

Die iPhones (hier das iPhone XR) sind für den Apple-Gewinn nicht mehr so wichtig wie früher.
Die iPhones (hier das iPhone XR) sind für den Apple-Gewinn nicht mehr so wichtig wie früher.

Im zweiten Geschäftsquartal 2019 sank Apples Gewinn um 15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Verantwortlich ist vor allem der abnehmende iPhone-Umsatz, auch mit Macs hat Apple weniger Geld verdient. Services und andere Sparten bieten jedoch Grund zur Hoffnung.

Fünf Prozent weniger Umsatz und 15,7 Prozent weniger Gewinn in den Monaten Januar bis März 2019 sind für Apple kein Anlass zur Freude. Allerdings übertraf das Unternehmen trotzdem die Erwartungen der Analysten, wie heise.de schreibt.

Ein schwerer Schlag für das Unternehmen war das abnehmende Geschäft in China, wo Apple 10,2 Milliarden US-Dollar Umsatz erzeugen konnte. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal waren es noch 13 Milliarden. Das größte Problem von Apple ist jedoch der sinkende iPhone-Umsatz, der von 37,6 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal auf 31 Milliarden US-Dollar fiel.

Apple konnte mehr Geld mit Services verdienen

Derweil sind die iPad-Erlöse ein kleiner Lichtblick, da sie von 4 auf 4,87 Milliarden US-Dollar stiegen. Was aber nicht an den neuen Modellen wie iPad Air 3 und iPad Mini (2019) liegt, die erst im April auf den Markt gekommen sind. Am wichtigsten ist allerdings das Geschäft mit Dienstleistungen wie Apple Music, iCloud und den Zahlungen von Google, damit die zugehörige Suchmaschine auf dem iPhone als Standard vorinstalliert bleibt. Diese Service-Sparte wuchs von 9,8 auf 11,4 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent, was weniger ist als im ersten Geschäftsquartal.

Service-Wachstum genügt nicht, um iPhone-Verluste auszugleichen

Das Wachstum bei den Services deckt also gerade einmal ein Viertel der iPhone-Verluste, wie das Handelsblatt notiert. In der zweiten Jahreshälfte erscheinen allerdings die neuen iPhones und dank eines Deals mit dem Chiphersteller Qualcomm wird Apple auch 5G-iPhones für die Zukunft entwickeln können. Es gibt also Anlass für Optimismus.

Während Apple als Smartphone-Anbieter weniger bedeutend wurde, legte vor allem Huawei deutlich zu. Laut den Marktforschern von IDC via geeky-gadgets.com konnte das chinesische Unternehmen in den ersten Monaten des Jahres 2019 um 50 Prozent mehr Smartphones ausliefern, während es bei Apple 30 Prozent weniger waren.

Das sagt Andreas:
Ob sich Services wie Apple Music wirklich als der "Gamechanger" erweisen, den sich Tim Cook erhofft? Um den iPhone-Verlust auszugleichen, müsste die Servicessparte jedenfalls noch deutlich stärker wachsen als bislang. Ob Apple das gelingt?
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