Apple verkauft weniger iPhone-XR-Exemplare als erwartet

Bisher bleibt das iPhone XR hinter den Erwartungen des Analysten zurück.
Bisher bleibt das iPhone XR hinter den Erwartungen des Analysten zurück. (©YouTube/iPhonedo 2018)
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Die Verkaufszahlen des iPhone XR sind nicht gerade rosig. Das behauptet zumindest der weit angesehene Analyst Ming-Chi Kuo. Dieser korrigierte seine vermuteten Absatzzahlen von 100 Millionen auf 70 Millionen verkaufte Einheiten herunter.

Schuld daran sei laut ihm der tobende Handelskrieg, die starke Konkurrenz des Huawei Mate 20 und der Vorzug von Dual-Kameras. Seine geschätzten Absatzzahlen von 80 Millionen für alle iPhone-Modelle im vierten Quartal korrigierte Kuo allerdings nicht. Der Rückgang der verkauften iPhone-XR-Exemplare könne durch den starken Verkauf des iPhone XS und älterer Modelle wie dem iPhone 8 und iPhone 7 aufgefangen werden. Für 2019 prognostiziert er aber einen leichten Rückgang der Verkaufszahlen, wie 9to5mac berichtet.

iPhone XR kann die Verkaufszahlen des iPhone 8 nicht übertrumpfen

Für das erste Quartal in 2019 von Januar bis März muss Apple wohl mit Absatzeinbußen gegenüber dem Vorjahr rechnen. Kuo vermutet, dass Apple innerhalb der ersten drei Monate des neuen Jahres insgesamt 47 bis 52 Millionen iPhones verkaufen wird. Im ersten Quartal 2018 konnten sie insgesamt 52 Millionen iPhones absetzen. Kuo widerspricht damit seinen ersten Vorhersagen zur Markteinführung des iPhone XR. Er hatte damit gerechnet, dass das iPhone XR die Verkäufe des iPhone 8 in der gleichen Periode übertreffen könne.

Trotz schwacher XR-Verkäufe steigt Apples Umsatz um 26 Prozent

Finanziell kann sich Apple aber nicht beklagen. Trotz der relativ schwachen Verkäufe des iPhone XR konnte das Unternehmen seinen Umsatz nämlich steigern. Aus der letzten Umsatzbilanz geht hervor, dass trotz abnehmender Absatzzahlen ein Gewinn von rund 26 Prozent erzielt werden konnte. Dies geht auf den relativ hohen durchschnittlichen Verkaufspreis der neuen Modelle zurück. Denn selbst das iPhone XR als Einstiegsmodell ist immer noch 50 Dollar teurer als die günstigsten Flaggschiff-iPhone-Modelle der letzten acht Jahre.

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