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Apple verkauft weniger iPhones: Tim Cook spricht über Preise

Die iPhone-Verkaufszahlen sinken.
Die iPhone-Verkaufszahlen sinken.

Apple hat erstmals seit über einem Jahrzehnt in einem Weihnachtsquartal einen Rückgang bei Gewinn und Umsatz verzeichnen müssen. Für die Zukunft ist keine Besserung in Sicht.

Wie Apple am Dienstag mitteilte, sank der Umsatz im vergangenen Quartal, das am 29. Dezember 2018 endete, um fünf Prozent auf 84,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn hielt sich trotz des deutlichen Umsatzrückgangs fast auf Vorjahresniveau mit knapp 19,97 Milliarden Dollar. Dabei dürfte Apple laut einem Bericht von Golem aber geholfen haben, dass der Steuersatz in den USA von 26 auf 16,5 Prozent gesenkt worden war. Auch die höheren iPhone-Preise dürften die gesunkenen Verkaufszahlen ausgeglichen haben.

Apple gibt die Anzahl der verkauften iPhones nicht mehr bekannt, die Verkaufszahlen dürften nach Ansicht von Experten aber um bis zu 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken sein, berichtet MacRumorsAuch für das laufende Quartal erwartet Apple-Chef Tim Cook offenbar keine Besserung. So rechnet das Unternehmen mit 55 bis 59 Milliarden US-Dollar Umsatz. Im Vorjahresquartal waren es noch gut 61 Milliarden Dollar gewesen.

Cook stellt keine Preissenkungen in Aussicht

Dass bei Apple nun aber plötzlich ein Umdenken in Sachen iPhone-Preise einsetzt, ist eher unwahrscheinlich. Zwar gab Cook in einer Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der neuen Quartalszahlen zu, dass die hohen Preise für iPhones durchaus "ein Faktor" wären – allerdings weniger in den USA oder Europa, sondern vielmehr in Schwellenländern. Hinzu käme noch der starke Dollar, der die Preise im Ausland in die Höhe treibe.

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