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Apple Watch-Verkäufe: Armbänder bringen größten Profit

Für die Apple Watch gibt es diverse Armbänder: Macht Apple damit richtig Kasse?
Für die Apple Watch gibt es diverse Armbänder: Macht Apple damit richtig Kasse? (©CC: Flickr/LWYang 2015)

Weil viele Apple Watch-Besitzer ein weiteres Armband kaufen, sind die Profite mit dem Zubehör größer als mit der Smartwatch selber. Denn die Produktion der Armbänder kostet pro Stück nur wenige Dollar.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters kaufen fast 17 Prozent der Apple Watch-Besitzer nicht nur die Smartwatch, sondern auch zusätzlich ein weiteres Armband von Apple. Und das spült mächtig Geld aufs Konto der Kalifornier. Die Daten für die Apple-Verkäufe der Smartwatch stammen von Slice Intelligence. Diese Firma untersucht E-Mail-Rechnungen und kann damit einen seltenen Einblick in  die Gelddruckmaschine Apple Watch gewinnen. Laut diesen Daten hat Apple bislang knapp 2,8 Millionen Exemplare seines Wearables in den USA verkaufen können.

Materialpreis zwei Dollar, Verkaufspreis 49 Dollar

Laut IHS, ein Unternehmen, das Technologie-Analysen betreibt, kostet die Produktion des Sport-Armbands für Einsteiger nur schmale 2,05 US-Dollar Materialpreis. Apple verkauft das Kunststoff-Zubehör jedoch für satte 49 Dollar. Natürlich gibt es weitere Kosten, wie IHS auch einräumt, aber es dürfte dennoch eine ganze Menge Geld bei Apple "hängen bleiben".

Da viele Kunden mit einem Extra-Armband das Einsatzgebiet der Apple Watch erweitern, also beispielsweise Sport plus Business, und so quasi zwei Smartwatches haben, kaufen diese dann auch noch ein wesentlich kostspieligeres Armband für ihre Apple Watch dazu. Apple hat hier ein oft erfolgreiches Geschäftsmodell neu etabliert: Verkaufe dem Kunden ein Gerät und mache das Geschäft mit dem Zubehör. Bei Druckern und Tinte funktioniert das seit vielen Jahren prächtig.

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