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Apple wegen Display-Fehler beim iPhone 6 verklagt

Beim iPhone 6 Plus treten offenbar immer mehr Display-Probleme auf.
Beim iPhone 6 Plus treten offenbar immer mehr Display-Probleme auf. (©CC: Flickr/Karlis Dambrans 2014)

Es war wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit: Nachdem sich zuletzt immer mehr Beschwerden über Display-Fehler beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus häuften, wurde der Konzern in den USA nun verklagt.

Apple wird in den USA von Besitzern eines iPhone 6 beziehungsweise iPhone 6 Plus wegen Display-Fehlern und nicht reagierenden Touchscreens verklagt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Als Kläger werden in dem Fall drei Personen aus drei unterschiedlichen US-Bundesstaaten genannt. Eingereicht wurde die Klage am vergangenen Samstag.

Apple soll Display-Fehler wissentlich in Kauf genommen haben

In der Klageschrift wird Apple vorgeworfen, bereits lange von den Display-Problemen beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus zu wissen. Das Problem bestehe demnach darin, dass Apple sich bei diesen Modellen gegen eine metallische Abschirmung der Touchscreen-Controller entschieden habe, wie es sie noch beim iPhone 5 gab. Der Hersteller habe damit "Betrug" begangen und gegen kalifornische Verbraucherschutzgesetze verstoßen. Apple hat sich zu der Klage bislang noch nicht geäußert.

Vergangene Woche hatte iFixit berichtet, dass die Klagen über Display-Probleme beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus in letzter Zeit rasant zunehmen würden. Der Fehler sei dabei immer der gleiche: Am oberen Rand des Screens tauche ein graues Flackern auf und der Touchscreen reagiere nicht mehr auf Eingaben. Vermutlich liegt das Problem jedoch nicht beim Screen selbst, sondern bei den Chips für den Touchscreen-Controller im Inneren des Smartphones. Das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus sollen nicht betroffen sein, da Apple in der Nachfolger-Generation das Gehäuse verstärkt und zudem die Position der Touchscreen-Controller-Chips verändert hatte.

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