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Apple will AR-Features in Kamera-App des iPhones integrieren

Wird das iPhone dank AR bald Objekte in der Realität korrekt identifizieren?
Wird das iPhone dank AR bald Objekte in der Realität korrekt identifizieren? (©dpa 2016)

Augmented Reality könnte für Apple künftig eine große Rolle spielen. So sollen AR-Features angeblich in die Kamera-App des iPhones integriert werden, womöglich schon beim iPhone 8. Damit könnten Kaufanreize für die mögliche Datenbrille Apple Glass geschaffen werden.

Die auf Augmented Reality spezialisierte Firma Metaio hat Apple bereits vor einiger Zeit gekauft, schon bald könnten Nutzer vom hinzugewonnenen Know-how auch in der Praxis profitieren – ein geheimes Forschungsteam, das sich mit Augmented und Virtual Reality beschäftigt, soll längst existieren. Angeblich will Apple der Kamera-App des iPhones gewisse AR-Features spendieren, schreibt Business Insider. Besitzer eines iPhones könnten mit der Kamera reale Objekte anvisieren, die dann erkannt werden sollen. Als Basis dafür müsste eine Datenbank mit 3D-Modellen dienen, die entweder geschaffen oder lizenziert werden müsste.

Bessere Gesichtserkennung für das iPhone 8?

Auch eine fortschrittlichere Gesichtserkennung soll mithilfe von AR realisiert werden. Das könnte genutzt werden, um Gesichter besser erkennen und verändern zu können – wie bei populären Apps wie Snapchat, die diese Funktion schon lange beherrschen. Auch ein Entwickler-Kit, bekannt als SDK, soll Programmierern bereitgestellt werden. Damit erhoffe sich der Konzern eine bessere Verbreitung der Technologie, heißt es.

AR-Features fürs iPhone sollen Apple Glass schmackhaft machen

Diese Möglichkeiten sollen unabhängig von der kolportierten Datenbrille Apple Glass funktionieren. Die Kalifornier dürften aber durch die Integration derlei Features hoffen, den Usern die Vorzüge von Augmented Reality schmackhaft zu machen – und so letztlich auch zum Kauf einer möglichen AR-Brille zu bewegen. Für das iPhone 8 im kommenden Jahr wird gemeinhin mit größeren Änderungen gerechnet, darunter ein randloser OLED-Screen und die Rückkehr zum Glas-Design. Und womöglich wird auch die erweiterte Realität Einzug halten.

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