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Apple will das iPhone zum Speicher für Gesundheitsdaten machen

Das iPhone soll in der Zukunft als medizinischer Datenspeicher dienen.
Das iPhone soll in der Zukunft als medizinischer Datenspeicher dienen. (©Apple via macrumors.com 2017)

Das iPhone soll künftig die Daten zur Gesundheit der Nutzer für Ärzte bereithalten. Dazu gehören nicht nur Fitnessdaten, sondern etwa auch Informationen aus Laboren und Allergielisten. So lassen sich medizinische Informationen bequem an einen neuen Arzt übermitteln.

Der Austausch von Patientendaten von einem Arzt oder Krankenhaus mit einem anderen ist gewöhnlich mit einigem Aufwand verbunden. Laut CNBC möchte Apple den Vorgang durch das zentrale Speichern von medizinischen Informationen auf dem iPhone vereinfachen und beschleunigen. So gibt es angeblich ein geheimes Team bei Apple, das sich mit Entwicklern, Krankenhäusern und anderen berät, um klinische Daten auf eine nützliche Weise auf iPhones unterzubringen.

Medizinische Daten in der Cloud?

Am Ende sollen alle Laborergebnisse zu beispielsweise Bluttests sowie Infos zu jedem Arztbesuch und jedem Rezept mit wenigen Schritten vom iPhone auf den Rechner eines neuen Arztes wandern, bei dem man sich behandeln lässt. Zudem sucht Apple offenbar nach Start-ups aus dem Cloud-Hosting-Bereich, die das Unternehmen zu diesem Zweck übernehmen könnte. Demnach würden medizinische Daten in einer Cloud landen.

Herausforderungen beim Datenschutz

Die Mängel beim Datenaustausch zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Co. können zu Fehldiagnosen führen. Ein großes Problem bei Apples angeblichen Plänen ist allerdings der Datenschutz, der bei medizinischen Daten alleine schon gesetzlich in Deutschland besonders hoch und je nach Land unterschiedlich geregelt ist. Bislang haben sich Apples Bemühungen im Gesundheitsbereich um Fitnessdaten wie die am Tag zurückgelegten Schritte gedreht.

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