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Apples CEO Tim Cook und Donald Trump diskutieren über den Handelskrieg

Tim Cook versucht Donald Trum zu überzeugen, dass der Handelskrieg mit China enden muss.
Tim Cook versucht Donald Trum zu überzeugen, dass der Handelskrieg mit China enden muss.

Vor zwei Tagen sollen sich Apples CEO Tim Cook und US-Präsident Donald Trump zu einem Gespräch getroffen haben. Hauptthema war der andauernde Handelsstreit der USA mit China.

Die Frequenz der Meetings zwischen Donald Trump und Tim Cook hat sich in letzter Zeit stark erhöht. Grund ist natürlich der Handelsstreit, der momentan zwischen den USA und China tobt. Trump würde es sehr begrüßen, wenn Apple die Produktion von iPhones in die Vereinigten Staaten verlegen würde. Cook hingegen versucht Kollateralschäden für Apple, die der Streit zwischen den USA und China hervorrufen könnte, zu verhindern, berichtet phoneArena.

Neue Zölle würden Aufpreise für iPhones und iPads bedeuten

Im Gespräch ging es vor allem um Trumps Drohung, neue Zölle in Höhe von 25 Prozent für weitere Produkte aus China zu erheben. Darunter würden diesmal auch iPhones und iPads fallen. Und obwohl Trump in Tweets behauptet, dass China die Zölle übernehmen würde, sind es in Wirklichkeit US-Firmen, die die Kosten tragen. Einige legen diese zusätzliche Belastung sogar auf ihre Kunden um. Laut der Analystin Katy Huberty würden die neuen Zölle beim iPhone XR beispielsweise eine Erhöhung des Verkaufspreises von bis zu 160 Dollar verursachen.

Cook hat neben den höheren Kosten für iPhones aber noch weitere Gründe, Trump davon zu überzeugen, den Handelskrieg mit China nicht eskalieren zu lassen. Wie einige Analysten phoneArena zufolge glauben, werden Apple-Aktien nach dem Ende des Konflikts durch die Decke schießen. Davon würden nicht nur Aktieninhaber, sondern auch viele Führungskräfte bei Apple profitieren, die dadurch dicke Boni kassieren. Bis zu 25 Dollar könnte die Apple-Aktie nach Ende des Streits mit China steigen. Damit würde der Wert der Firma wieder über eine Billionen Dollar betragen.

Apple würde viel Zeit brauchen, um die Produktion aus China zu verlagern

Wenn der Handelskrieg jedoch weiter eskaliert, könnten schwarze Zeiten auf Apple zukommen. Analysten zufolge könne Apple in den nächsten Jahren nur sehr kleine Teile der Produktionsstätten aus China in andere Länder verlagern. iPhones und iPads werden zwar in den USA entwickelt, gefertigt werden die Geräte allerdings in chinesischen Firmen wie Foxconn, Pegatron und Wriston.

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