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Apps für iPhone, iPad und Mac sollen 2021 verschmelzen

Ab 2020 sollen iPhone-Apps auch unter macOS laufen.
Ab 2020 sollen iPhone-Apps auch unter macOS laufen.

Apple plant für das übernächste Jahr, Apps für iPhone, iPad und macOS zusammenzuführen. Entwickler sollen zukünftig also Apps erstellen können, die auf allen drei Plattformen lauffähig sind.

Die Arbeiten an diesem Projekt haben bereits vor einiger Zeit begonnen und Apple hatte schon im letzten Jahr auf der Worldwide Developers Conference Teile davon unter dem Codenamen Marzipan vorgestellt. Dort war zu sehen, wie die iOS-Versionen der Apps Home, Stocks, News und Voice Memo unter macOS 10.14 Mojave liefen, wie The Verge berichtet.

Schritt für Schritt zu universalen Apps

Apps zu entwickeln, die gleichzeitig mit iPhone, iPad und Mac kompatibel sind, ist ein großes Vorhaben, welches Apple in mehreren Abschnitten angehen möchte. Dank eines neuen Software Developer Kits werden Entwickler schon am Ende dieses Jahres ihre iPad-Apps auf den Mac portieren können. 2020 sollen dann auch iPhone-Apps mit macOS kompatibel werden. Die Entwicklerwerkzeuge für die Portierung sollen angeblich auf der diesjährigen WWDC veröffentlicht werden.

Microsoft hatte ähnliche Pläne, ist aber schon auf dem Weg zurück

Apples Plan erinnert sehr an Microsofts Universal Windows Platform. Zu Zeiten, als Windows Phones noch eine große Sache für Microsoft waren, forderte das Unternehmen Entwickler dazu auf, Apps zu entwickeln, die auf Windows Phones, Tablets und PCs laufen. Mit dem Untergang der mobilen Sparte verloren die Universal-Apps aber immer stärker an Bedeutung. Obwohl noch vereinzelte Apps im Windows-Store zu finden sind, die auf mehreren Plattformen laufen, fordert Microsoft Entwickler mittlerweile wieder dazu auf, Apps spezifisch auf die jeweilige Plattform zuzuschneiden.

Das sagt Michael:
Grundsätzlich halte ich universelle Apps für eine ziemlich gute Idee. Am Beispiel von Microsoft wird aber deutlich, wie ein auch ein gutes Konzept scheitern kann. Bei Apple mache ich mir jedoch keine Sorgen. Die verschiedenen Plattformen sind deutlich stärker verzahnt als bei der Konkurrenz und ich kann mir gut vorstellen, dass universelle Apps im Apple-Universum gut funktionieren können.
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