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April-Update für Windows 10 löst bei PCs mit Intel-SSDs Bug aus

Das April-Update für Windows 10 führt bei Systemen mit bestimmten Intel-SSDs zu Abstürzen.
Das April-Update für Windows 10 führt bei Systemen mit bestimmten Intel-SSDs zu Abstürzen. (©Microsoft 2017)

Das April-2018-Update für Windows 10 führt bei Systemen mit bestimmten Intel-SSD-Festplatten zu Abstürzen oder wiederholten Systemstarts. Aus diesem Grund hat Microsoft das Update für die betroffenen Intel-SSDs blockiert. Es gibt keinen Workaround für das Problem.

Die vom Update-Fehler betroffenen Nutzer sollen auf Windows 10 Version 1709 zurückwechseln. Das empfiehlt Microsoft auf einer Support-Website. Zu diesem Zweck müssen die Betroffenen beim Systemstart auf "F8" drücken und dann die vorherige Version des Betriebssystems wiederherstellen. Das Unternehmen arbeitet derweil an der Fehlerbehebung für das Problem. Bis dahin erhalten die Nutzer mit den fehlerhaften Intel-SSDs das April-Update weder automatisch, noch können sie es manuell installieren.

Betroffene sollen vorherige Windows-Version wiederherstellen

Microsoft hat nicht verraten, welche Intel-SSDs konkret vom Fehler betroffen sind. Das Unternehmen nennt neben den Abstürzen und der Bootschleife mögliche Performance- und Stabilitätsprobleme. Es wäre also denkbar, dass Nutzer mit Intel-SSDs vom Fehler betroffen sind, ohne es sofort zu bemerken. Am besten wäre es daher, wenn alle Intel-SSD-Besitzer auf die Version 1709 zurückwechseln, bis Microsoft das Problem gelöst hat.

Microsoft arbeitet an Patch

Es ist unklar, was die Ursache des Fehlers ist. Die Intel-SSDs unterscheiden sich nicht grundlegend von den SSD-Festplatten anderer Hersteller. Intel bietet allerdings seine eigenen Treiber für bestimmte Produkte an, also könnte der Fehler mit diesen Treibern zusammenhängen. Microsoft hat jedenfalls ein Update mit einem Patch für das Problem in Aussicht gestellt, aber noch kein Datum genannt.

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