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Assassin's Creed Rogue bekommt Eye-Tracking-Unterstützung

"Wenn Sie einmal nach oben schauen möchten..." – "Assassin's Creed Rogue" auf dem PC unterstützt jetzt auch Eye-Tracking.
"Wenn Sie einmal nach oben schauen möchten..." – "Assassin's Creed Rogue" auf dem PC unterstützt jetzt auch Eye-Tracking. (©YouTube/Tobii EyeX 2015)

Wer das Gefühl hat, dass aus der "Assassin's Creed"-Reihe schon länger die Luft raus ist, könnte bald eines Besseren belehrt werden: Die PC-Version von "Assassin's Creed Rogue" kommt mit Unterstützung eines innovativen Eye-Tracking-Systems. Das soll das Zocken noch immersiver machen.

Hersteller Tobii kündigte die Partnerschaft mit Ubisoft auf seiner offiziellen Firmenseite an. Demnach werde die PC-Version von "Assassin's Creed Rogue" den Eye-Tracker SteelSeries Sentry unterstützen. Damit wäre "Rogue" der erste Spieleblockbuster, der das Erkennen von Augenbewegungen in sein Gameplay integriert.

Spieler steuern die virtuelle Kamera durch Augenbewegungen

Der Eye-Tracker funktioniert so: Eine kleine Leiste mit drei verbauten Infrarotkameras wird zwischen Bildschirm und Tastatur platziert. Der SteelSeries Sentry erfasst nach kurzer Kalibrierung die Augenbewegung des Spielers und überträgt sie direkt ins Spielgeschehen. Das bedeutet, dass der Spieler nur auf ein Objekt auf dem Bildschirm gucken muss, um die virtuelle Kamera darauf zu fokussieren. Die eigentliche Steuerung funktioniert natürlich wie gewohnt per Maus und Tastatur, aber das bisweilen etwas fummelige Justieren der exakten Blickrichtung soll dank des Eye-Trackers quasi auf einen Blick geschehen - die Spielfigur guckt dahin, wohin auch der Spieler guckt.

Und wenn man mal vom Bildschirm wegguckt? Dann soll das Spiel automatisch pausieren. Das klingt zunächst sehr bequem, könnte sich in der Praxis aber als ziemlich nervig rausstellen. Denn mit dem Druck auf den herkömmlichen Pause-Knopf wird das Spiel nicht einfach nur unterbrochen, sondern es öffnet sich ein umfangreiches Optionsmenü. Und das dauert schon mal ein, zwei Sekunden. Jedes Mal das Menü zu laden und wieder zu schließen, wenn man nur kurz woanders hinguckt, könnte ein klassischer "Deal Breaker" sein – besser wäre eine ganz grundlegende Pause-Funktion, die innerhalb von Millisekunden das Spiel einfach nur anhält und fortsetzt. Ob wir mit "Assassin's Creed Rogue" dank des Eye-Trackers nochmals in See stechen sollten, werden wir erst am 10. März erfahren.

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