News

Asus auf der IFA: ZenFones, ZenPads & Preis der ZenWatch 2

Präsentiert hat Asus nicht nur ein neues ZenFone.
Präsentiert hat Asus nicht nur ein neues ZenFone. (©Facebook/Asus 2015)

So langsam nimmt die IFA 2015 Fahrt auf. Auf der Keynote von Asus wurde so einiges preisgegeben. Neben zahlreichen Smartphones wurde unter anderem auch die ZenWatch 2 vorgestellt.

Nein, Asus hat definitiv nicht zu viel versprochen. Vor knapp zwei Wochen wurde ein neues ZenFone und die ZenWatch 2 angeteasert. Jetzt zur IFA stellt sich heraus: Hätten wir den Titel des YouTube-Videos mal genauer gelesen, denn Asus neue ZenFamily hat so einige Familienmitglieder. Gefreut hatten wir uns auf die Smartwatch und vielleicht noch ein neues ZenFone – jetzt sind es gleich fünf. Zwar wurden einige Modelle schon in verschiedenen Ländern angekündigt, jetzt ist aber klar: Die ZenFamily kommt auch nach Europa. Wann genau, ist allerdings noch nicht klar.

ZenFones ohne Ende: Deluxe, Max, Laser, Selfie, Zoom

fullscreen
Der Ursprung aller ZenFones: Das Asus ZenFone 2. (©Asus 2015)

Dass es einen Nachfolger des ZenFone 2 geben wird, war bereits bekannt. Doch dass es gleich eine ganze Armada an neuen ZenFones gibt, hat wohl niemand so genau erahnt. Alle basieren im Großen und Ganzen auf dem ZenFone 2, haben also ein 5,5 Zoll-Full-HD-Display, einen 64-Bit Intel Atom Quad Core-Prozessor, eine 13 Megapixel-Kamera und 2 bis 4 GB RAM. Kommen wir nun zu den Unterschieden:

ZenFone 2 Deluxe

fullscreen
Sieht komisch aus, ist aber so: Das Asus ZenFone 2 Deluxe. (© 2015)

Hier wurde der Klassiker noch weiter aufpeppt: 4 GB RAM sorgen für ordentlich Dampf unter der Haube und 64 oder sogar 128 GB interner Speicher für Platz ohne Ende – der sogar per Micro-SD auf bis zu 256 GB erweitert werden kann. Etwas gewöhnungsbedürftig ist nur die durchaus stylische Rückseite.

ZenFone Max

fullscreen
Voll fett: Der Akku des Asus ZenFone Max. (©Asus 2015)

Auch dieses Gerät wurde bereits in Indien vorgestellt. Das ZenFone Max kommt mit einem gigantischen 5.000 mAh-Akku daher. Zum Vergleich: Die anderen ZenFone-Modelle müssen mit 3.000 mAh auskommen.

ZenFone 2 Laser

fullscreen
Hat Sie bereits erwartet, Mr. Bond: Das Asus ZenFone Laser. (©ASUS 2015)

Die starke Kamera mit f/2.0-Blende bekommt hier einen 0,2 Sekunden-Autofokus zur Seite gestellt.

ZenFone Zoom

fullscreen
Das Asus ZenFone Zoom wird es in schwarz und weiß geben. (©Asus 2015)

Hier gibt es noch mehr für Kamera-Enthusiasten. Ein Objektiv mit satten zehn Linsen, einem SmartFSI-Sensor von Panasonic und einer f/2,7-4,8-Blende, ein Dualton-LED-Blitz und Laserautofokus lassen das Fotografenherz höher schlagen. Dafür ragt die Kamera etwas aus dem schlanken 5-Millimeter-Gehäuse heraus, ähnlich wie bei den Samsung Galaxy Zoom-Modellen – allerdings nicht so extrem.

ZenFone Selfie

fullscreen
Mit dem ZenFone Selfie möchte Asus nach eigenen Aussagen die weibliche Kundschaft ansprechen. (©Asus 2015)

Hier ist der Name Programm: Statt nur hinten eine 13 Megapixel-Kamera zu verbauen, findet sich vorne gleich noch eine. Einen Dual-LED-Blitz gibt’s gleich noch mit dazu.

ZenWatch 2: Zwei Größen, zwei (günstige) Preise

fullscreen
Die ZenWatch 2 wird es in drei Farben und mit wechselbaren Armbändern geben. (©Asus 2015)

Auch die neuen Informationen zur heiß erwarteten ZenWatch 2 sind eine Erwähnung wert. So sieht nicht nur die Smartwatch attraktiv aus, sondern auch das Preisschild. Ab 149 Euro wird die intelligente Armbanduhr im Handel erhältlich sein. Für den Preis erhält man das 45mm x 37mm-Modell mit 1,45 Zoll-Display und 350 mAh Akkukapazität. Für schmale 20 Euro Aufpreis – also insgesamt 169 Euro – gibt es das etwas größere 49mm x 41mm-Modell mit 1,6 Zoll-Screen und 500 mAh-Akku. Beide Geräte sollen etwa zwei bis zweieinhalb Tage durchhalten. Beim Display kommt in beiden Modellen AMOLED-Technologie zum Einsatz. Im Inneren verichten ein Snapdragon 400-Prozessor und 512 MB RAM ihren Dienst. Der Speicherplatz beträgt 4 GB. Natürlich sind auch Bluetooth 4.1 und WLAN an Bord. Ähnlich wie bei der Apple Watch wird auch hier eine digitale Krone zum Einsatz kommen – das war bereits bekannt. Die Uhren selbst erhält man in den Farben Silber, Roségold und Gunmetal – einem dunkel-matten Grauton. Darüber hinaus wird es zahlreiche, verschiedene Armbänder geben. Und auch einen Release-Zeitpunkt gibt es schon: Anfang Oktober kommt die Smartwatch in den Handel.

Von ZevenPads und ZenPads

Und auch was größere Bildschirme angeht, hatte Asus so einiges im Programm. Eine neue ZenPad-Serie wird es nämlich auch bald zu kaufen geben.

ZenPad 7

fullscreen
Asus lässt die ZenPad-Serie aufleben. (©Asus 2015)

Das kleinste Modell kommt mit vier Rechenkernen und 360-Grad-Surroundsound und bietet sogar zwei SIM-Karten eine geräumige Unterkunft. Ab 179 Euro geht's los.

ZenPad 8.0 und S 8.0

fullscreen
Das ZenPad Theater verspricht mobilen Filmgenuss. (©Asus 2015)

Das ZenPad 8 wird es gleich in zwei Ausführungen geben. Das 8.0 (Z380C) ist ein typisches Einsteigergerät mit 1280 x 800 Pixel-Display und Intel Atom Prozessor. Immerhin: Die Rückseite ist austauschbar. Zusammen mit einem 5.1-Surround Sound-Case wird das ganze als "ZenPad Theater" für etwa 250 Euro verkauft. Das ZenPad S 8.0 hingegen kommt mit einem gestochen scharfen QXGA-Display (1538 x 2480 Pixel), einem 64-bit Intel Atom Prozessor mit vier Kernen und 2,3 GHz Taktrate und satten 4GB Arbeitsspeicher daher. Kosten soll das ganze ab 269 bis 349 Euro. Vermutlich wird es Versionen mit 32 und 64 GB Speicher sowie mit und ohne LTE geben.

ZenPad 10

fullscreen
Zum mobilen Arbeiten empfiehlt sich das Asus ZenPad 10. (©Asus 2015)

Auch einen Zehnzöller hat Asus im Programm. Dieser kommt in den drei Varianten Z300CL (LTE), Z300CG (HSPA) und Z300C (WLAN) daher, unterstützt Stift-Eingaben und ist ab 229 Euro käuflich zu erwerben.

Und das (Z)Ende vom Lied?

Zen AiO fullscreen
VivoStick fullscreen
Asus Router fullscreen

Darüber hinaus präsentierte Asus einige neue Geräte, die man ebenfalls schon von hier und da kannte: Einen Router, der ein bisschen wie ein Killer-Roboter aussieht – D-Link hat es vorgemacht – einen PC im USB-Stick-Format, wie es ihn derzeit auch von verschiedenen Anbietern gibt und einen äußerst schicken All-in-One-Desktop-PC, der schon etwas an den aktuellen iMac erinnert.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben