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Auch in Europa wird Note 7 per Update unbrauchbar gemacht

Das Galaxy Note 7 wird auch in Europa durch ein Update kaum noch benutzt werden können.
Das Galaxy Note 7 wird auch in Europa durch ein Update kaum noch benutzt werden können. (©Samsung 2016)

Auch in Europa wird das Galaxy Note 7 per Update unbrauchbar gemacht. Samsung geht dabei aber anders vor als in den USA. Zunächst wird in England die mögliche Ladekapazität des Akkus beschränkt. Deutschland sollte auch bald an der Reihe sein.

Aus Sicherheitsgründen wird das Samsung Galaxy Note 7 überall auf der Welt unbrauchbar gemacht. Laut Pocket Now wird Samsung am 15. Dezember in England ein Update veröffentlichen, das die Ladekapazität des Akkus auf 30 Prozent begrenzt. Mit einem früheren Update wurde die maximale Kapazität bereits auf 60 Prozent reduziert. Das Smartphone leidet unter einem gefährlichen Problem mit dem Energiespeicher, der sich überhitzt. Dabei kann das Gerät regelrecht explodieren. Allerdings geht Samsung je nach Land unterschiedlich vor.

In den USA wird das Note 7 völlig unbrauchbar gemacht

In den USA kündigte Samsung an, dass man das Galaxy Note 7 mit einem Update vollkommen unbrauchbar machen wird. Das Gerät lässt sich dann weder laden noch zum Telefonieren nutzen. Der Mobilfunkanbieter Verizon weigert sich allerdings, das Update für gebrandete Geräte zu verteilen, weil der Eingriff zu weit gehe. So sollten die Besitzer weiterhin in der Lage sein, zumindest einen Notruf zu tätigen.

Deutsche Samsung-Strategie noch unbekannt

In den USA haben 93 Prozent der Käufer das Galaxy Note 7 schon von sich aus zurückgegeben. Da die Verwendung des Smartphones gefährlich sein kann, drängt Samsung nun mit brachialen Methoden zur Rückgabe. Auch in Deutschland wird voraussichtlich die Akku-Ladekapazität auf 30 Prozent reduziert, da man sich außerhalb der USA eher der britischen Strategie anschließt. Allerdings gibt es noch kein offizielles Statement von Samsung dazu.

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