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Bixby wird bald Drittanbieter-Apps unterstützen

Bixby ist noch nicht die große KI-Hilfe, wie sie sich Samsung vorstellt.
Bixby ist noch nicht die große KI-Hilfe, wie sie sich Samsung vorstellt. (©YouTube/9to5Google 2017)

Samsung will seinem Sprachassistenten Bixby offenbar mit aller Macht endlich auf die Beine helfen. So erwägt der Hersteller nicht nur eine Zusammenarbeit mit Google, sondern will noch in diesem Jahr Bixby auch für Drittanbieter öffnen.

Samsung-Chef DJ Koh hat in einem Interview mit CNBC am Dienstag ein Software Development Kit (SDK) und eine Programmierschnittstelle (API) für Bixby angekündigt. Mit einem SDK könnten Entwickler eigene Apps mit Bixby programmieren. Über eine API hingegen könnte Bixby in bereits existierende Apps eingebunden werden. Laut Koh sollen beide Software-Tools noch im November im Rahmen der Samsung Developer Conference in San Francisco veröffentlicht werden.

Hilfe durch Google?

Erst am Montag hatte Samsung-Manager Kim Hyun-suk laut 9to5Google in einer Konferenz im Rahmen der IFA 2018 eine Zusammenarbeit mit Google nicht ausgeschlossen. So könnte Bixby Voice auf Samsung-Smartphones in Zukunft auch dazu dienen, Google-Dienste wie Maps direkt zu öffnen.

Bixby soll endlich ein Erfolg werden

Das Ziel von Samsung ist klar: Fast eineinhalb Jahr nach dem Release der ersten Version von Bixby soll die Sprach-KI endlich zu Google Assistant, Amazon Alexa und Siri aufschließen – gerade vor dem Hintergrund, dass Samsung demnächst einen eigenen Smart Speaker auf den Markt bringen will. Zugleich zeigt sich Samsung einsichtig und will Nutzern des Galaxy Note 9 demnächst erlauben, den Bixby-Button abzuschalten.

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