News

BlackBerry zahlt iPhone 6-Besitzern 600 Dollar für Wechsel

Genialer PR-Coup oder pure Verzweiflung? BlackBerry zahlt bis zu 600 Dollar, wenn iPhone-Besitzer ihr Smartphone eintauschen.
BlackBerry zahlt iPhone 6-Besitzern bis zu 600 Dollar für einen Wechsel.
BlackBerry zahlt iPhone 6-Besitzern bis zu 600 Dollar für einen Wechsel. (©CC: Flickr/Maurizio Pesce 2014)

Frontal-Angriff auf die Konkurrenz: Bis zu 600 Dollar ist es BlackBerry wert, wenn iPhone 6-Besitzer ihr Apple-Smartphone gegen ein BlackBerry Passport eintauschen. Mit dieser ungewöhnlichen Masche will der kanadische Technikkonzern Marktanteile gutmachen. 

iPhone-Besitzer können ab dem 1. Dezember ihr Weihnachtsgeld ordentlich aufstocken: Ab diesem Datum tritt zumindest in Nordamerika nämlich ein ganz besonderes Angebot von BlackBerry in Kraft. Wer sein iPhone 4s oder ein späteres Modell gegen ein Blackberry Passport eintauscht, erhält bares Geld.

Blackberry zahlt 90 Dollar für ein iPhone 4s und bis zu 400 Dollar für ein iPhone 6. Die Preise für alle Modelle dazwischen variieren. Außerdem hängt es auch vom Zustand des jeweiligen Apple-Smartphones ab, wie viel Geld ein tauschwilliger Kunde beim Wechsel erhält. BlackBerry legt sogar noch einen drauf: Kanadier erhalten zusätzlich 200 Dollar als Bonus, US-amerikanische Kunden bekommen immerhin noch 150 Dollar "on top". Dieses Angebot gilt nur in Nordamerika und endet am 13. Februar 2015.

Blackberry kämpft wortwörtlich um jeden Preis

Das BlackBerry Passport kam im September auf den Markt und wusste mit seinem quadratischen 1440 x 1440-Pixel-Display durchaus zu überzeugen. Von dem ungewöhnlich designten Smartphone konnte der Entwickler innerhalb von 48 Stunden nach Marktstart stolze 200.000 Einheiten über Amazon und den hauseigenen Online-Store absetzen, wie Netzwelt berichtete.

Und doch wird man den Eindruck nicht ganz los, dass BlackBerry mit der Tauschaktion nach einem Strohhalm greift. Denn: Potenziellen Kunden Geld dafür zu bieten, ein Produkt zu nutzen, bringt immer auch eine gewisse Entwertung mit sich. Es bleibt abzuwarten, ob und wie Konkurrent Apple auf die aggressive PR-Kampagne aus Kanada reagiert.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben