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Bosch wird Sensoren für kommende iPhones liefern

Einige Komponenten für kommende iPhones sollen von Bosch kommen.
Einige Komponenten für kommende iPhones sollen von Bosch kommen. (©Vianney le Masne 2017)

Die Komponenten Deines nächsten iPhones könnten zum Teil aus Deutschland kommen: Die Robert Bosch GmbH hat einen Auftrag über Bewegungssensoren für das nächste iPhone gewonnen. Für Apples bisherigen Hauptlieferanten IvenSense Inc. ist das ein herber Rückschlag.

Ganz raus ist die kalifornische Firma IvenSense, die Chips für Bewegungssensoren herstellt, wohl aber noch nicht. Technikhersteller Bosch soll zunächst nur etwa 50 Prozent der benötigten Sensoren für das neue iPhone liefern, berichtet Bloomberg. Der Rest wird weiterhin von IvenSense gefertigt. Das Unternehmen stellte schon die Gyroskop- und Beschleunigungssensoren für das iPhone SE, das iPhone 6s und das iPhone 7 her.

Apple will sich unabhängiger von einzelnen Lieferanten machen

Aber auch Bosch ist aktuell bereits an der Fertigung von Apples Smartphones beteiligt. Von der deutschen Firma stammen beispielsweise die Barometer in iPhones, wie Teardowns von iFixit und Co. zeigten. Mit dem geplanten Schritt, die Herstellung von Bewegungssensoren künftig gleichmäßiger auf zwei Unternehmen zu verteilen, will sich Apple wahrscheinlich unabhängiger von einzelnen Lieferanten machen. Auch könnte eine solche Situation dabei helfen, günstigere Preise mit den Zulieferern auszuhandeln. Dabei ist die Marge bei aktuellen iPhone-Modellen bereits so hoch, dass Apple Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal 2017 trotz sinkender Verkaufszahlen steigern konnte.

iPhone 8 mit Sensoren von Bosch – und ganz neuem Design?

Für das Jubiläums-iPhone im Jahr 2017 wird ein umfassendes Redesign erwartet. So soll das iPhone 8 ein Glasgehäuse und ein nahezu randloses OLED-Display besitzen. Der Touch ID-Sensor dürfte deshalb unter das Display-Glas wandern. Daneben erwarten Experten zwei weitere Modelle mit LCD-Screen. Zum Release nach der Keynote im September könnte es aber insbesondere beim teuren Topmodell zu Lieferengpässen kommen.

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