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Bose entwickelt Noise Cancelling fürs Auto

Mikrofone helfen bei der Lärmunterdrückung im Inneren von Autos.
Mikrofone helfen bei der Lärmunterdrückung im Inneren von Autos.

Die Noise-Cancelling-Technologie von Bose kann nun auch von Herstellern in Autos eingebaut werden. Sie dient dazu, den Verkehrslärm leiser zu drehen. Bose bietet schon länger Technologie für die Reduzierung von Motorenlärm an und wagt sich nun daran, auch den Straßenlärm zu unterdrücken.

Dank des "QuietComfort Road Noise Control" (RNC) von Bose sollen Fahrer und Passagiere laut Pressemitteilung beim Autofahren nun Ruhe vom Straßenlärm genießen können. Schlaglöcher, Steine und Unebenheiten stören dann zumindest akustisch weniger. Es handelt sich bei RNC um eine Ergänzung zu "HEC", der Technologie für die Reduzierung von Motorenlärm, die Bose schon seit 2010 entwickelt.

Gegenschall wirkt dem Straßenlärm entgegen

Die Noise-Cancelling-Technologie funktioniert im Auto grundsätzlich ähnlich wie in Bose-Kopfhörern. Beschleunigungssensoren an der Außenseite des Autos erfassen Vibrationen und auf Grundlage dieser Informationen wird ein akustisches Signal für den Gegenschall ermittelt, der durch die Lautsprecher im Fahrzeuginneren wiedergegeben wird. Mikrofone in der Fahrerkabine erfassen zusätzlich Geräusche und optimieren den Gegenschall.

RNC muss schon in der Fabrik ins Auto eingebaut werden

Das RNC-System passt also den Gegenschall an die Verkehrsbedingungen an. Um es nutzen zu können, müssen Autohersteller allerdings bei der Produktion RNC in das jeweilige Fahrzeug einbauen, es kann nicht nachgerüstet werden. Bose entwickelt schon seit den frühen 1980ern Soundsysteme, die bei der Herstellung an das jeweilige Fahrzeug angepasst werden, also ist die Zusammenarbeit mit Autobauern für den Hersteller nicht neu. Die ersten Fahrzeuge mit RNC sollen 2021 auf den Markt kommen.

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