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Boston Dynamics' Roboter kann Parkour besser als Du

Boston Dynamics hat seinem menschenähnlichen Atlas-Roboter einige neue Tricks beigebracht. Er kann sich nun durch Parkour-Moves fortbewegen. Die humanoiden Bewegungen lassen sogar Menschen alt aussehen, die Gymnastik nach der Schule aufgegeben haben.

Der Atlas-Roboter kann nun Parkour. Das demonstriert ein neues Video der Roboter-Macher von Boston Dynamics. Es zeigt den menschenähnlich aussehenden Roboter, wie er über einen Baumstamm hüpft und mit jeweils einem Bein von einer Plattform zur nächsten auf einen 1,20 Meter hohen Kasten springt. Dabei hüpft er mit jedem Schritt 40 Zentimeter höher.

Atlas verortet sich selbst im Raum

Laut Boston Dynamics nutzt der Roboter Bilderkennung, um sich selbst im Verhältnis zu sichtbaren Kennzeichen im Raum zu verorten. Seine Software berechnet die Position seines gesamten Körpers inklusive Beinen, Armen und Oberkörper, damit der Roboter die richtige Menge an Energie und Stärke aufbringt, um hoch genug springen zu können.

Ein früheres Video zeigt, dass der Roboter sogar Rückwärtssaltos machen kann. Die Software wird jeweils vollständig von Menschen programmiert und der Roboter führt "nur" die Bewegungen aus, die der Programmcode vorsieht. Das Besondere ist, dass sich Roboter bislang nicht so agil bewegen konnten. Einen Ansatz an Autonomie demonstrierte der hundeähnliche SpotMini-Roboter, der selbstständig berechnen kann, wie er Hindernissen in einem Raum ausweicht.

Roboter führen nur menschliche Befehle aus

Die Route war aber wieder von menschlichen Programmierern vorgegeben, die den Roboter auch zunächst durch die Gänge geschoben haben, damit SpotMini eine Karte anfertigen konnte. Bis zum Roboteraufstand, den einige Kommentatoren unter den Videos befürchten, dürfte es also noch eine Weile dauern.

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