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Ciao, iPad 2: Apple-Tablet ist obsolet und wird nicht mehr repariert

Ab Ende April endgültig auf dem Abstellgleis: das iPad 2 aus dem Jahr 2011.
Ab Ende April endgültig auf dem Abstellgleis: das iPad 2 aus dem Jahr 2011.

Schon seit fünf Jahren wird das iPad 2 nicht mehr hergestellt, jetzt hat Apple das betagte Tablet offiziell als obsolet deklariert und zur Liste der Vintage-Produkte hinzugefügt. Heißt: Apple bietet keine Ersatzteile und Reparaturen mehr für das iPad 2 an.

Das zumindest gehe aus einer internen Mitteilung von Apple an die entsprechenden Mitarbeiter hervor, die der Seite MacRumors vorliege. Demnach gelte das iPad 2, im März 2011 veröffentlicht, mit Stichtag 30. April als "abgekündigt". Während die Produktion des Tablets schon vor mehr als fünf Jahren eingestellt wurde, hat der neue Status Auswirkungen auf Serviceleistungen und Reparaturen. Denn: Für abgekündigte Produkte gewährt der iPhone-Hersteller keinen Service mehr. Ersatzteile und Reparaturen für das iPad 2 bekommen Kunden von offizieller Seite somit nach dem 30. April 2019 nicht mehr.

Reparaturen nur noch in Kalifornien und in der Türkei

Ausnahmen gibt es nur für den US-Bundesstaat Kalifornien und die Türkei – in beiden Regionen greifen weitergehende, rechtliche Bestimmungen. Ein in Kalifornien verkauftes iPad 2 wird nach wie vor durch Apple Service Provider repariert, wenn ein weiterer Service gesetzlich festgelegt wurde. Wurde das iPad 2 in der Türkei erworben, besteht ebenfalls ein gesetzlicher Anspruch auf Reparaturdienstleistungen bis zum März 2021. In beiden Regionen gilt das iPad 2 daher nicht als abgekündigt, sondern wird als sogenanntes Vintage-Produkt geführt.

Das 2011 veröffentlichte iPad 2 wurde ursprünglich mit iOS 4 ausgeliefert, hat im Laufe der Zeit aber immerhin sechs Major-Updates spendiert bekommen – die letzte kompatible Version ist iOS 9.x. Dass das Gerät sichtbar in die Jahre gekommen ist, verrät auch einen Blick auf den Ladeanschluss: Statt Lightning kommt hier der schon lange ausgemusterte 30-Pin-Connector zum Einsatz, während das neueste iPad Pro sogar einen USB-C-Port an Bord hat.

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