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Darum kommt Apples iMessage nicht für Android

iMessage bleibt weiterhin iOS-exklusiv.
iMessage bleibt weiterhin iOS-exklusiv. (©Apple 2015)

Vor der WWDC 2016 hatte es diverse Gerüchte gegeben, dass Apple seinen Instant-Messaging-Dienst iMessage auch auf Android ausweiten könnte. In einem Interview erklärt ein Apple-Manager nun, warum das Unternehmen keine derartigen Pläne hat.

Apple hat weiterhin nicht die Absicht, den Kommunikationsdienst iMessage auch für Android-Geräte anzubieten. Wie Walter Mossberg auf The Verge berichtet, habe dies ein "hochrangiger Apple-Manager" in einem Interview bestätigt. Der Mitarbeiter führte dabei zwei Gründe an: Zum einen seien die Kalifornier der Ansicht, dass die eigene Nutzerbasis von einer Milliarde aktiven Geräten mit iMessage ausreichend groß sei, um genügend Daten für maschinelles Lernen zu liefern.

iMessage als Kaufargument für iOS-Geräte

Der zweite Grund für ein iOS-exklusives iMesssage dürfte allerdings viel entscheidender sein: Laut dem Apple-Manager sei eine "überlegene Messaging-Plattform", die nur auf Geräten aus Cupertino funktioniert, auch ein gutes Kaufargument. Wie viele Menschen tatsächlich ein iOS-Gerät kaufen, um iMessage nutzen zu können, ist aber natürlich völlig unbekannt. Zudem fährt Apple mit einem anderen Dienst den komplett umgekehrten Weg: Apple Music, das es seit Ende 2015 auch für Android gibt. Die beiden anderen Apple-Apps für Android, Beats Pill+ und Move to iOS, sind hingegen eher zu vernachlässigen.

Noch kurz vor der WWDC 2016 hatte es Gerüchte gegeben, dass Apple auf der Konferenz iMessage für Android vorstellen würde. Das Unternehmen wolle damit angeblich auf Googles jüngste Messenger-Offensive mit Allo und Co. reagieren – eine falsche Spekulation, wie sich nun herausstellte.

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