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Darum verschwand die YouTube-App 2012 vom iPhone

Seit 2012 gehört YouTube nicht mehr zu den nativen iPhone-Apps.
Seit 2012 gehört YouTube nicht mehr zu den nativen iPhone-Apps. (©TURN ON 2017)

Endlich wurde das Verschwinden der YouTube-App vom iPhone aufgeklärt. Im Jahr 2012 war die Anwendung auf einmal nicht mehr auf den iPhones vorinstalliert. Stattdessen musste man sie sich nun aus dem App Store herunterladen.

Eines Tages im Jahr 2012 verschwand die native YouTube-App unter mysteriösen Umständen von den iPhones. Bis zur iOS 6 Beta 4 hatte sie noch ganz normal Videos abgespielt, danach war sie weg. Ein ehemaliger YouTube-Angestellter namens Hunter Walk klärte nun laut Redmondpie den alten Fall auf, nachdem seine Schweigepflicht endete.

Entscheidung bei YouTube umstritten

Laut Walk wollte sich YouTube die Kontrolle über die App von Apple zurückholen. Offenbar hatte der iPhone-Hersteller die YouTube-Anwendung selbst entwickelt, getestet und auf seinen Smartphones untergebracht. YouTube konnte demnach nicht wirklich über die iPhone-App bestimmen. So entschloss man sich, das Lizenzabkommen mit Apple nicht zu verlängern. Laut Walk war diese Entscheidung intern bei YouTube, damals noch unabhängiger von Google, "nicht unumstritten".

Vorinstallierte YouTube-App machte iPhones populär

So sah man es laut Walk als riskant an, die App von allen iOS-6-Geräten zu entfernen. "Auf Millionen und Abermillionen von iPhones verschwand die YouTube-App! Aber die Kunden  installierten sie wieder aus dem App Store, auch dank Werbung in anderen Google-Apps", so Walk. Die YouTube-Anwendung gehörte seit 2007 zu den wichtigsten iPhone-Features. Damals war es neu, dass man sich spontan auf dem Smartphone ein Video aus der riesigen YouTube-Bibliothek ansehen konnte.

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