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Das coole Hoverboard von Lexus wurde in Deutschland erfunden

Das Hoverboard von Lexus wird mit dampfendem Flüssigstickstoff gekühlt.
Das Hoverboard von Lexus wird mit dampfendem Flüssigstickstoff gekühlt. (©Lexus )

Lexus hat sein Hoverboard jetzt in einem Film der Öffentlichkeit vorgestellt. In einem speziellen Skate-Park bei Barcelona zeigen einige Profis ihre Tricks mit dem schwebenden Skateboard. Entwickelt wurde das coole Teil übrigens in Deutschland in Zusammenarbeit mit Forschern aus Dresden.

Das Lexus Hoverboard ist im wahrsten Sinne des Wortes "cool". Damit es einige Zentimeter über dem Boden schweben kann, sind supraleitende Magnete eingebaut, die aber mit flüssigem Stickstoff auf minus 197 Grad heruntergekühlt werden müssen, damit sie über einem Magnetfeld zu schweben beginnen. Von der Kühlung per Flüssigstickstoff stammt übrigens auch der Dampf, den man aus dem Gerät aufsteigen sieht. Über die Entwicklung des Hoverboard berichtet Lexus auf seiner Internetseite.

Das Hoverboard von Lexus schwebt nicht über normalem Boden

Das Hoverboard kann allerdings nicht über normalem Boden schweben, sondern braucht eine spezielle Strecke, in die eine magnetische Spur eingearbeitet ist. Ein solcher Skate-Park wurde extra bei Barcelona gebaut. Da gibt's die üblichen Pipes und Jumps, aber auch ein flaches Becken mit Wasser, um zu demonstrieren, dass das Hoverboard auch über das nasse Element gleitet – wie Marty McFly mit seinem Hoverboard in "Zurück in die Zukunft 2". Seit diesem Film gibt es immer wieder neue reale und weniger reale Ideen für ein Hoverboard.

Für den Autohersteller Lexus ist die Entwicklung des Hoverboards zusammen mit Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) aus Dresden Teil der Werbekampagne "Amazing in Motion". Der Bau des coolen Geräts dauerte insgesamt 18 Monate und wurde mit einem Video dokumentiert. Getestet hat das Gadget der international bekannte Skateboard-Profi Ross McGouran: "Ich fahre jetzt seit 20 Jahren Skateboard, aber ohne Reibung fühlt sich das komplett anders an. Ich habe den Eindruck, als müsste ich alles neu lernen, vor allem Haltung und Balance, um das Hoverboard fahren zu können", so der Skater.

Einen Wermutstropfen hat das Lexus Hoverboard dennoch: Kaufen kann man das Gerät nicht, es wird immer ein Prototyp bleiben, zumal ja auch spezielle magnetische Strecken bislang nicht besonders weit verbreitet sind.

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