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Das Galaxy S9 Plus im Teardown: Das steckt im neuen Flaggschiff

Das Galaxy S9 Plus wurde jetzt vollständig auseinandergenommen.
Das Galaxy S9 Plus wurde jetzt vollständig auseinandergenommen. (©YouTube/ UrAvgConsumer 2018)

Die Reparatur-Experten von iFixit haben das Samsung Galaxy S9 Plus fachgerecht auseinandergenommen. Im Inneren findet sich unter anderem der gleiche Akku, den es schon im Galaxy Note 7 gab. Ein Austausch dürfte sich jedoch schwierig gestalten.

Wann immer auch ein neues Top-Smartphone erscheint, stellt sich die Frage: Was steckt drin? In der Regel verraten bereits die Angaben des Herstellers, welche Technik im Inneren eines Gerätes sitzt, doch um einen genaueren Blick bemühen sich seit Jahren die Reparatur-Experten von iFixit. Diese haben sich nun auch das Samsung Galaxy S9 Plus vorgeknöpft und das Smartphone Schritt für Schritt in seine Einzelteile zerlegt. Wie üblich wurde die Demontage penibel auf der Website von iFixit dokumentiert.

Viel Klebstoff hält das Galaxy S9 Plus zusammen

Wie die meisten modernen Smartphones schneidet das Galaxy S9 Plus dabei nicht besonders gut ab. So bemängeln die Reparatur-Experten unter anderem das Glasgehäuse, das mit besonders viel Klebstoff auskommt, damit das Backcover fest sitzt. Um ins Innere des Smartphones zu gelangen, müssen die Ränder der Rückseite stark erhitzt werden, anschließend muss das Backcover vorsichtig aufgehebelt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Ganze dabei kaputt gehen kann, ist leider nicht gerade gering.

Der Akku des Note 7 kommt auch im neuen Modell zum Einsatz

Doch auch wenn das Backcover entfernt wurde, werden die Dinge nicht gerade einfacher: Die meisten Bauteile im Inneren des Smartphones sind nämlich ebenfalls mit Klebstoff fixiert, darunter auch der Akku. Der Austausch der Teile wird dadurch zu einer echt fummeligen Angelegenheit – und zur Geduldsprobe. Der Akku selbst ist übrigens immer noch identisch zu jenem im Galaxy S8 Plus und zum Galaxy Note 7 – mit dem Unterschied, dass er bislang nicht explodiert. Noch schwieriger ist ein Displaytausch. Dafür muss nämlich fast das gesamte Smartphone demontiert werden. Dass man sich dabei ebenfalls durch jede Menge Klebstoff kämpfen muss, brauchen wir wohl nicht weiter zu erwähnen.

Positiv merken die Experten an, das die meisten Bauteile Modular sind und sich dadurch eigentlich recht leicht austauschen lassen, wenn denn der Kleber erstmal gelöst wurde. Unterm Strich bekommt das Samsung Galaxy S9 Plus dennoch nur 4 von 10 möglichen Punkten. Das ist die gleiche Punktzahl, die auch schon der Vorgänger bekommen hat.

 So sieht das Samsung Galaxy S9 Plus aus, nachdem es zerlegt wurde. fullscreen
So sieht das Samsung Galaxy S9 Plus aus, nachdem es zerlegt wurde. (©iFixit 2018)
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