Das Galaxy S9 schneidet im Drop-Test besser ab als S8 und iPhone X

Das Galaxy S9 ist nach dem Drop-Test ziemlich ramponiert.
Das Galaxy S9 ist nach dem Drop-Test ziemlich ramponiert. (©YouTube/Square Trade 2018)
Patrick Schulze Fragt sich, wann VR-Brillen endlich so massentauglich werden wie in "Ready Player One".

Im Drop-Test schneiden Samsung Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus besser ab als das iPhone X. Eine wirklich gute Figur machen die Smartphones aber trotzdem nicht.

Die Frage, wie stabil ein neues Smartphone ist, beschäftigt oftmals nicht nur die Besitzer, sondern auch Versicherungen. Aus diesem Grund führt die Versicherung Square Trade seit einiger Zeit eigene Drop-Tests von neuen Smartphones durch, die sehr aufwendig und umfangreich ausfallen. Die neuesten Testobjekte sind dabei das Samsung Galaxy S9 und das Galaxy S9 Plus. Beide schneiden im Drop-Test deutlich besser ab, als ihre jeweiligen Vorgänger.

Stabiler als der Vorgänger – aber immer noch zerbrechlich

Rein äußerlich sehen Galaxy S9 und S9 Plus fast identisch zu Galaxy S8 und S8 Plus aus. Doch tatsächlich scheint Samsung für die Stabilität einiges verbessert zu haben. Beim Falltest, beim Biegetest und beim Schleudertest konnten die S9-Geräte deutlich besser abschneiden als die S8-Smartphones oder etwa das iPhone X von Apple. Dennoch waren auch Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus nach dem ersten Herunterfallen schon gesplittert und nach dem Schleudertest ebenfalls stark beschädigt.

Interessant ist, dass das Galaxy S9 im Falltest besser abschnitt als das S9 Plus. Das Plus-Modell hatte hingegen beim Biegetest die Nase vorn. Insgesamt erhielt das Galaxy S9 von Square Trade einen Breakability Score von 71 und landete in der Risikogruppe "Medium". Das Galaxy S9 Plus landete mit einem etwas höheren Score von 76 Punkten in der schlechteren Gruppe "Medium-High". Galaxy S8 und S8 Plus kommen hingegen auf 76 und 77 Punkte, während das iPhone X mit 90 Punkten besonders schlecht dasteht.

Der Grund, warum die Galaxy-S9-Geräte etwas besser abschneiden, sind neue Materialien. So verwendet Samsung das etwas dickere Gorilla Glas 5 und Aluminium der 7er-Serie für den Metallrahmen. Unterm Strich bleiben die High-End-Smartphones der Südkoreaner jedoch trotzdem empfindliche Geräte, die möglichst nicht auf den Boden fallen sollten.

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