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Das iPhone 12 könnte eine verbesserte Bildstabilisierung bieten

iPhone 11 Pro
Apple soll an einer neuen Art der Bildstabilisierung arbeiten.

Für das iPhone 12 könnte Apple erstmals auf eine sogenannte Sensor-Shift-Bildstabilisierung setzen. Bei dieser wird anstelle einzelner Linsen das komplette Kameramodul des Smartphones stabilisiert.

Die Bildstabilisierung aktueller Smartphone-Kameras wird aktuell über zwei Technologien erreicht. Günstigere Modelle setzen meist auf eine elektronische Bildstabilisierung (EIS), während Flaggschiffe auf optische Stabilisierung (OIS) oder eine Kombination aus beidem setzen. Für ihr kommendes iPhone könnte Apple jedoch laut DigiTimes an einer neuen Technologie arbeiten: der Sensor-Shift-Bildstabilisierung.

Bei Sensor Shift wird das komplette Kameramodul stabilisiert

Während bei der optischen Bildstabilisierung Vibrationen direkt am Objektiv ausgeglichen werden, soll bei der Sensor-basierten Stabilisierung das gesamte Kameramodul inklusive des Sensors stabilisiert werden.

Tatsächlich hatte Apple bereits 2015 ein Patent für eine derartige Technologie eingereicht, diese jedoch bislang nie eingesetzt. Der Bericht von Digitimes ist der erste, der davon ausgeht, dass Apple diese Technologie tatsächlich in einem fertigen Produkt auf den Markt bringen wird. Konkret soll die Sensor-Shift-Stabilisierung dabei wohl in den Pro-Modellen des iPhone 12 eingesetzt werden, nicht jedoch im Standard-Modell.

Noch ist die Quellenlage dazu allerdings recht dünn und wir wissen nicht, ob der Hersteller wirklich schon soweit ist, sein Kameramodul grundlegend zu überarbeiten. Falls dem so ist, werden in den kommenden Monaten höchstwahrscheinlich noch mehr Informationen dazu durchsickern.

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