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Der Adobe Shockwave Player wird am 9. April eingestellt

Adobe wird das Browser-Plugin Shockwave Player am 9. April für Windows einstellen. Damit läuft Shockwave noch vor Flash aus. Für macOS wird das Plugin bereits nicht länger angeboten, aber für Windows steht der Player weiterhin zum Download zur Verfügung.

Shockwave wird nicht mehr gebraucht. Das entschied nun Adobe, da interaktive Webinhalte inzwischen mit HTML5 Canvas und WebGL umgesetzt werden. Mit dem Shockwave-Plugin haben Entwickler unter anderem einfache Browsergames gebastelt. Nur für Unternehmenskunden bietet Adobe noch Support an, bis die Verträge im Jahr 2022 auslaufen.

HTML5 Canvas und WebGL haben Shockwave abgelöst

Adobe Director, ein Tool für die Entwicklung von Shockwave-Inhalten, wurde bereits am 1. Februar 2017 eingestellt. Der Shockwave-Player für macOS segnete am 1. März 2017 das Zeitliche. Als Ersatz für das Tool bietet Adobe via Creative Cloud Software wie Adobe Animate, Adobe XD und Adobe Dreamweaver an, mit denen interaktive Inhalte für HTML5 Canvas, WebGL, Flash/Adobe AIR und andere Plattformen entwickelt werden können.

Bald endet auch der Support für Flash

Am 9. April endet dann der jahrelange Prozessor zur Einstellung von Shockwave. Bis zum Jahresende 2020 ist dann Flash an der Reihe. Die Plugins waren nicht nur für Animationen und Browserspiele bekannt, sondern dienten auch Hackern als ideales Einfallstor. Inhalte für Flash und Shockwave landen dann wohl in YouTube-Sammlungen, um an die frühen Tage des Internets zu erinnern.

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